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Die "Minions" im Kino - Vom Suchen und Finden eines Superschurken

03. Juli 2015
Die "Minions" im Kino - Vom Suchen und Finden eines Superschurken

Die Minions sind seit dem Kinohit „Ich – Einfach unverbesserlich“ längst zu Kultfiguren geworden. Als Vasallen des Oberschurken Gru hatten die kleinen gelben Wesen damals nur eine Nebenrolle inne. Die Herzen der Kinder eroberten sie dennoch im Sturm. Jetzt haben die drolligen Geschöpfe ihren eigenen 3D-Film. Und in diesem ist zu erfahren, was es eigentlich mit den Minions auf sich hat und wie sie mit Bösewicht Gru zusammenkamen.

Mutige Gesellen, aber leicht ablenkbar

Minions gab es schon, bevor die ersten Menschen die Erde bevölkerten. Gerade mal einen Meter werden sie groß, ihr Körperbau gleicht einer Tonne, und zu allem Überfluss sind sie auch noch auf eine Sehhilfe angewiesen. Keineswegs sehen alle gleich aus: Manche Minions sind einäugig, manche zweiäugig, die einen tragen Vollglatze, andere einen Bürstenschnitt und wieder andere einen Mittelscheitel. Ihr einziger Existenzgrund besteht nun darin, einem Bösewicht zu dienen – was diesem aber nicht immer gut bekommt. Denn die gelben Gesellen sind zwar treu ergeben, klug und mutig noch dazu. Aber sie sind auch etwas ungeschickt. Und sie lassen sich gerne ablenken. Egal, wo ein Minion sich befindet und welchen Auftrag er gerade ausführt, erregt etwas anderes seine Aufmerksamkeit, ist er sofort Feuer und Flamme. Das kann nicht nur die schönsten Schurkenpläne ruinieren, für manch einen Schurken hat es auch fatale Folgen. Deshalb sind die Minions stets auf der Suche nach einem neuen Meister, nachdem sie die Machtpläne unter anderem eines Höhlenmenschen, eines Pharaonen und sogar von Napoleon vergeigten.

Nun verschlägt es drei besonders wagemutige Minions namens Kevin, Bob und Stuart nach New York, wo gerade die größte Schurken-Show der Welt stattfindet. Als Superschurkin Scarlett Overkill die drei Freunde engagiert, scheint das Ziel der Minions erreicht: endlich können sie wieder einem Meister oder besser einer Meisterin dienen. Zu früh gefreut! Denn obwohl sie ihr Bestes geben, sorgen sie nur für heilloses Durcheinander. So fallen die Minions bei der fiesen Scarlett in Ungnade – und retten ganz aus Versehen die Menschheit vor dem Bösen. Doch die Minions wären nicht die Minions, hätten sie nicht schon bald einen neuen Bösewicht gefunden – schurkenhafter als alle Bösewichte je zuvor. Noch dazu ein Zeitgenosse, der ihre Schwächen mit viel Gelassenheit zu nehmen weiß, auch wenn's dadurch für ihn selbst brenzlig wird. Und genau hier beginnt die Geschichte einer Freundschaft, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat: Superschurke Gru und die Minions haben sich gefunden.

Gelber Spaß für die ganze Familie

Mit „Die Minions“ hat Pixar Studios erneut einen Filmhit für die ganze Familie erschaffen. Während er Kindern eine temporeiche, spannende und zuweilen urkomische Handlung mit den tollpatschigen, aber liebenswerten Minions bietet, können sich die Erwachsenen über historische Anspielungen mit fantastischem Slapstick freuen. Obwohl das Geschehen hin und wieder durch Kämpfe und Waffen geprägt ist, geschieht doch alles mit einem Augenzwinkern und durch Überzeichnung des Gut-Böse-Schemas. Spaß, Humor und das Thema „Kleine, ganz groß“ stehen definitiv im Vordergrund der Handlung. So setzen sich die kleinen Minions in der Welt der großen Schurken durch, stellen dort alles auf den Kopf, während sie ihr Publikum mit witzigem Charme bezaubern. Herausragend ist auch die gute 3D-Umsetzung, die erst recht für vergnügliches Filmerleben mit den gelben Kultfiguren sorgt. Mit den „Minions“ werden sich Kinder ab dem Grundschulalter gut amüsieren. Jüngeren Kindern könnte die Handlung hingegen zu rasant und aufregend sein, auch werden sie Anspielungen und Überzeichnungen noch nicht verstehen. In den Kinos läuft „Die Minions“ in 3D ab dem 2. Juli 2015.

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