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„Die Schöne und das Biest“ neu verfilmt

14. März 2017
„Die Schöne und das Biest“ neu verfilmt

Ab dem 16. März 2017 läuft „Die Schöne und das Biest“ (FSK 6) im Kino. Die Realverfilmung des Zeichentrick-Klassikers wird im 3-D-Format mit Starbesetzung nicht nur Disney-Fans ins Kino locken. Das Märchen handelt von einem Prinzen, der wegen seiner vermeintlichen Herzlosigkeit von einer Hexe in ein schreckliches Monster verwandelt wird. Dieser Fluch kann nur gebrochen werden, wenn sich jemand in das fürchterliche Biest verliebt. Was anfangs unmöglich scheint, wird plötzlich Realität, als die schöne und kluge Belle ins Schloss zieht. Das mutige Mädchen sieht hinter die furchteinflößende Fassade des Monsters und entwickelt Gefühle für sein eigentlich liebenswertes Wesen. So kann der Bann am Ende gebrochen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen sich die „Schöne und das Biest“ noch einigen Gefahren stellen, wie gefährlichen Wölfen oder dem Widersacher Gaston.

Mitreißend und (ein bisschen) zum Fürchten

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die selbstbewusste Belle, die mit ihrer Liebe zu Büchern und ihrem großen Herz Kindern ein Vorbild sein kann. Sie schwimmt gegen den Strom und lässt sich von der engstirnigen Dorfgemeinschaft nicht unterkriegen. Durch ihre Zuneigung zum Biest zeigt sie, dass man Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen soll. Verkörpert wird Belle von Emma Watson, die schon als Hermine in der Harry-Potter-Filmreihe junge Fans begeisterte.

Neben den Figuren kann der Film mit tollen Kostümen und einigen musikalischen Highlights punkten. Für Humor sorgen vor allem die Bediensteten des Prinzen, die durch den Fluch der Hexe in Einrichtungsgegenstände verwandelt wurden. Mit trockenen Sprüchen gebieten sie dem oft stürmischen Temperament ihres Herrn Einhalt – wohlwissend, dass er eigentlich ein guter Kerl ist. Der Film hat aber auch seine gruseligen Momente. Besonders das Biest kann (jüngere) Kinder mit seinem bedrohlichen Äußeren und seinen Wutausbrüchen ängstigen. Zudem können einige Szenen zu aufregend werden, etwa wenn Belle von Wölfen bedroht oder das Biest von Gaston angeschossen wird. Vor allem, wenn das Geschehen auf großer Kinoleinwand, mit Dolby-Sourround-Sound und in 3D präsentiert wird. Eltern sollten überlegen, ob der eigene Nachwuchs dem bildgewaltigen Kinospektakel schon gewachsen ist. Für Kinder ab etwa Mitte/Ende des Grundschulalters hat „Die Schöne und das Biest“ sicher einiges zu bieten. Für jüngere Kinder und sensible Naturen ist der Streifen eher weniger geignet.

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