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Dornröschen mal anders - Maleficent, die dunkle Fee

28. Mai 2014
Dornröschen mal anders - Maleficent, die dunkle Fee

Die junge Waldfee Maleficent lebt in einer fantastischen Welt voller Magie und geheimnisvoller Geschöpfe. Als Kind lernt sie den Menschenjungen Stefan kennen und zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft – bis diese Jahre später schlagartig zerbricht. Während Maleficent fortan immer stärkere Zauberkräfte entwickelt, verfolgt Stefan, getrieben von der Habgier, ganz andere Ziele: Er will um jeden Preis den Thron besteigen, selbst wenn das bedeutet, dass er seine ehemals beste Freundin verraten muss. Das kann Maleficent ihm nicht verzeihen. In ihr keimt der Wunsch nach Rache und so kommt es, dass sie Jahre später Stefans neugeborene Tochter Aurora mit einem Fluch belegt. Das Mädchen soll sich an seinem 16. Geburtstag an einer Spindel stechen und in einen todesgleichen Schlaf fallen. Doch dann kommt alles anders. Maleficent, die Aurora wie ein Schatten folgt, schließt das fröhliche Mädchen in ihr Herz und setzt von nun an alles daran, den Fluch zu brechen – vergebens. Jetzt liegt es an ihr, Aurora wieder aufzuwecken.

„Maleficent – Die dunkle Fee“ stellt die Geschichte vom schlafenden Dornröschen und der Dornenhecke auf den Kopf. Das Kinoabenteuer aus der Disney-Schmiede hat mit der Märchenvorlage der Gebrüder Grimm nicht mehr viel gemeinsam. Schließlich ist die böse Fee plötzlich gar nicht mehr so fies und der König der wahre Bösewicht. Auch wenn der Film mittlerweile eine Altersfreigabe von 6 Jahren hat: Einen spannenden und verträglichen Kinobesuch dürfte er jedoch erst Märchen-Fans ab etwa 12 Jahren bescheren. Ältere und filmerfahrene Kinder werden bei dem eindrucksvoll gestalteten und originell erzählten Streifen auf ihre Kosten kommen. Jüngeren Kindern – und schreckhaften Naturen – wird die Geschichte um die dunkle Fee dagegen zu unheimlich werden und sie überfordern. Gerade weil die Geschichte aus der Sicht der Fee erzählt wird, ist die Stimmung oft düster und etliche gruselige Szenen (die durch den 3D-Effekt noch verstärkt werden können) sorgen für großen Nervenkitzel. Im Zweifelsfall sollten Eltern ihren Nachwuchs daher lieber ins Kino begleiten. „Maleficent – Die dunkle Fee“ ist derzeit im Kino zu sehen (FSK 6).

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