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Ein Wiedersehen mit den Kaiserpinguinen

27. Oktober 2017
Ein Wiedersehen mit den Kaiserpinguinen

Am Südpol verlassen jedes Jahr im März unzählige Pinguine den Ozean. Sie begeben sich auf einen langen und beschwerlichen Weg ins Landesinnere, um dort inmitten der Eiswüste ihre Eier zu legen und auszubrüten. Kaum ist das Küken geschlüpft, muss sich das Pinguinpaar abwechselnd um die Nahrungsbeschaffung und die Pflege des Nachwuchses kümmern, bis sie den kleinen Pinguin schließlich alleine in der Kolonie zurücklassen können. Nach einiger Zeit beginnen die Tiere, das graue Babygefieder nach und nach abzulegen und sind so bereit für ihre erste große Reise zum offenen Meer. Obwohl ihnen niemand beigebracht hat, wie man schwimmt oder taucht, machen sich die jungen Pinguine irgendwann intuitiv auf den Weg Richtung Eismeer und wagen den Sprung ins kalte Nass.

Faszinierende Bilder dank modernster Technik

Für seine Kinodokumentation „Die Reise der Pinguine“ gewann Luc Jacquet bereits im Jahr 2006 einen Oscar. Im Herbst 2015 kehrte der Regisseur nun mit seinem Team in die Antarktis zurück. Auch in „Die Reise der Pinguine 2“ dreht sich alles um die einzigartigen Bewohner dieser Region. Inhaltlich überschneidet sich der neue Film teilweise mit der ersten Dokumentation, doch dank modernster Hilfsmittel wie Drohnen für Luft- und Unterwasseraufnahmen können in der Fortsetzung beeindruckende Naturaufnahmen und Unterwasserszenen gezeigt werden, wie es sie im Kino zuvor noch nicht gegeben hat. Die ausdrucksstarken Bilder ermöglichen einen spannenden und einzigartigen Einblick in die Lebenswelt einer Spezies, der es gelingt, in einer der kältesten Zonen der Welt zu überleben. An einigen Stellen allerdings wird durch den zeitdehnenden Einsatz von Zeitlupensequenzen ein wenig die Geduld der Zuschauer gefordert. Der Dokumentarfilm für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter ist ab dem 2.11.2017 im Kino zu sehen.

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