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"Ella und der Superstar" im Kino

30. Januar 2015
"Ella und der Superstar" im Kino

Ein neues Schuljahr, ein neues Abenteuer für Ella und ihre Klassenkameraden. Vor allem Pekka hat es dieses Jahr ganz schön erwischt: Er muss das Einmaleins lernen, aber so recht will das nicht klappen. Aber eigentlich träumt er ja eh davon, ein berühmter Rockstar zu werden, als solcher hätte er einen Manager und müsste sich um nichts mehr kümmern – Problem gelöst! Da hat er aber nicht mit seinem Lehrer gerechnet, der ihm damit droht, ihn nicht zu versetzen, wenn er das Einmaleins nicht lernt. Während nun Ella und der Rest der kleinen Strolche versuchen, Pekkas Traum in die Tat umzusetzen, hat der große finnische Popstar Elvira, Pekkas Idol, ordentlich die Nase voll vom Rampenlicht, dem Verlust der Privatsphäre und den Auseinandersetzungen mit dem Manager. Pekka aber kann sich nichts Tolleres vorstellen, als endlich berühmt zu sein und gemeinsam mit Elvira auf einer Bühne abzurocken. Und tatsächlich, durch ein Missverständnis steht für Pekka ein Konzert mit Elvira an. Dann muss Pekka ja nur noch singen und tanzen lernen, und schon ist er ein großer Star! Doch zum Rockstar-Dasein braucht es weit mehr, weshalb auch Pekka bald einsieht, dass Berühmtsein nicht alles auf der Welt ist – sondern dass es darauf ankommt, Freunde zu haben, die einen nie im Stich lassen und die einen so mögen, wie man ist.

Die bislang elf „Ella“-Bände zählen in Deutschland zu den Bestsellern unter den Kinderbüchern. Timo Parvelas kleine Helden rund um Ella versuchen auch in der zweiten Verfilmung immer wieder, sich mit eigenwilligen Ideen und mit Hilfe ihrer Phantasie in der Erwachsenenwelt durchzusetzen. Die anfängliche tagträumerische Idee von Pekka findet natürlich gleich große Begeisterung bei seinen Freunden – wer will denn kein berühmter Rockstar sein? So werden die kindlichen Träumereien am Anfang wunderbar aus Kindersicht präsentiert: Pekka und seine Freunde lassen sich nicht von der rationalen Erwachsenenwelt aufhalten und ihre Träume ausreden. Doch im Laufe der Handlung werden auch die Schattenseiten eines Superstar-Daseins am Beispiel des Popstars Elvira ausgeleuchtet. Und auch Pekkas Freunde müssen mit der Zeit schmerzlich erfahren, dass sie sich durch das Musikgeschäft immer weiter von ihrem Freund entfernen. Regisseur Marko Mäkilaakso setzt dabei auf Action und Situationskomik, wobei junge Kinder voll auf ihre Kosten kommen. Für etwas ältere Kinder ab 12 Jahren könnte die Umsetzung und Thematik hingegen schon etwas zu kindlich sein. Der Film "Ella und der Superstar" (86 Minunten) startet am 12. Feburar in den deutschen Kinos.

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