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Storm und der verbotene Brief

24. März 2017
Storm und der verbotene Brief

Für den 12-jährigen Storm ist das behütete Familienleben im mittelalterlichen Antwerpen vorbei: sein Vater, der eine Druckerei betreibt, wird erwischt, als er einen verbotenen Brief von Martin Luther vervielfältigt. Der gemeine Statthalter von Antwerpen fackelt nicht lange und lässt Storms Vater in den Kerker werfen. Storm hingegen gelingt es, vor den Wachen zu fliehen. Doch nun steckt er in der Klemme: Die verwinkelten Gassen sind voller Patrouillen und seine fromme Mutter wurde längst von den Schergen heimgesucht. Zum Glück trifft Storm in diesem Moment auf Marieke, ein Waisenmädchen, das in den Katakomben der Stadt zu Hause ist. Nach anfänglichem Misstrauen schließen die beiden Freundschaft: Marieke zeigt Storm, wie er sich in den Katakomben fortbewegen und sich selbst versorgen kann, Storm bring Marieke Im Gegenzug das Lesen bei. Als bekanntgegeben wird, dass Storms Vater in Kürze auf den Scheiterhaufen hingerichtet werden soll, beschließen die Kinder, ihn aus dem Kerker zu befreien. Doch leichter gesagt als getan, denn die Stadt steckt voller Verräter und mit dem fiesen Statthalter lässt sich nicht verhandeln. Mehr als einmal muss die geschickte Marieke Storm vor den Wachen retten. Mit einer riskanten List gelingt es den beiden Freunden schließlich, die Bürger der Stadt gegen die Obrigkeit aufzuwiegeln, Storms Vater in letzter Sekunde zu retten und gemeinsam mit Storms Familie aus der Stadt zu fliehen.

Ein spannendes Abenteuer für ältere Kinder

Pünktlich zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation können junge Zuschauer in „Storm und der verbotene Brief“ beobachten, wie Luthers Thesen über Deutschland hinaus Wellen geschlagen und auch in Antwerpen zu Verfolgungen geführt haben. Dabei sind die riskanten Abenteuer von Storm vor allem für ältere Kinder ab zehn Jahren interessant. Die aufkeimende Freundschaft zwischen Storm und Marieke bietet dabei eine willkommene Abwechslung zu den actionreichen Szenen. Gerade in scheinbar ausweglosen Situationen stehen die beiden mutig füreinander ein und sind schnell unzertrennlich, wodurch der Film eine wertvolle Botschaft vermittelt. Der historische Hintergrund des Kinofilms kann die jungen Zuschauer außerdem neugierig stimmen, mehr über Luther und die Reformation zu erfahren. Jüngeren Kindern können Storms gefährliche Fluchten durch die unheimlichen Gassen der Stadt, die gewalttätigen Wachen und das Bangen um das Leben von Storms Vater allerdings zu aufregend werden. Die Abenteuer von Storm und Marieke sind seit dem 23.03.2017 im Kino zu sehen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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