Besprechung Eben noch im beschaulichen Rocky Beach und jetzt auf der mysteriösen Insel Macatau: Dorthin hat es die Detektive „Die drei ???“ verschlagen. Auf der sogenannten Toteninsel werden sie in eine dubiose Expedition von einem anonymen Auftraggeber und einer Gruppe skrupelloser Archäolog*innen hineingezogen. Wie immer sind Köpfchen, Nervenstärke und Mut gefragt, um den Fall zu lösen und das Abenteuer unbeschadet zu bewältigen.
Mit Die drei ??? – Toteninsel kommt die dritte und letzte Neuverfilmung des Detektivklassikers ins Kino. Der Film beruht auf einem „Drei ???“-Fall aus dem Jahr 2001, wurde aber was Ausstattung und neue Figuren betrifft, etwas modernisiert und erweitert. Der Film bietet den gewohnten Mix aus Krimi, Abenteuer und Freundschaft – die Mission der Detektive vor der exotischen Kulisse erinnert an die „Indiana-Jones“-Filme. Ältere Kinder und Fans der Reihe dürften gebannt miträtseln, wenn sich Justus, Peter und Bob immer tiefer in den Fall verstricken. Das gute Zusammenspiel der Freunde imponiert Kindern besonders, da sich die drei trotz oder gerade wegen ihrer Verschiedenheit und unterschiedlichen Kompetenzen perfekt ergänzen. Die jungen Schauspieler setzen das auch glaubhaft um. Fall und Schauplatz bieten jede Menge Spannung und Nervenkitzel. Vor allem im letzten Drittel des Films, wo es in den Inselhöhlen vor Skeletten und Tieren nur so wimmelt. Natürlich lösen sich gruselige oder gefährliche Situationen schnell auf, manchmal sogar auf humorvolle Weise. Dabei kann es für jüngere und schreckhaftere Kinder oder für Neulinge der Reihe durchaus mal zu spannend oder gruselig werden. Schwächen zeigt der Film bei einigen unlogischen Wendungen und einem etwas überhasteten Ende. Dennoch stehen Freundschaft, Zusammenhalt und Cleverness im Mittelpunkt – und am Ende zeigt sich einmal mehr, dass Die drei ??? gemeinsam jede Gefahr meistern.