Besprechung Während Connis Eltern verreist sind, passen Opa Willi und Kater Mau auf Conni und ihre Freund*innen Anna und Simon auf. Als ein verletzter Kranich im Garten landet, kümmern sich die Kinder heimlich um den Vogel – sehr zum Ärger des grummeligen Nachbarn Herrn Oswald, der ihn schnell wieder loswerden will. Gemeinsam setzen die Kinder alles daran, Kranich Klaus zu helfen.
Wie schon in den bekannten Filmen, Serien und Büchern rund um Conni erleben Kinder auch in Meine Freundin Conni 2 – Abenteuer mit Kranich Klaus eine alltagsnahe Geschichte, verbunden mit einem kleinen Abenteuer. Der Animationsfilm dreht sich um Freundschaft, Zusammenhalt und den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. Themen und Machart dürften besonders Vorschulkinder und jüngere Grundschulkinder ansprechen. Die Handlung ist übersichtlich und verständlich, auch weil es nur wenige Nebenhandlungen gibt. Einige aufregende Momente – etwa wenn Klaus in Gefahr gerät – sorgen für Spannung, ohne zu überfordern. Humorvolle Szenen mit Kater Mau und Opa Willi lockern die Geschichte immer wieder auf. Kinder können sich gut mit den Figuren identifizieren: Conni ist neugierig, selbstbewusst und voller Tatendrang, will aber manchmal auch ihren Kopf durchsetzen. Im Laufe des Films lernt sie, auf ihre Freund*innen Rücksicht zu nehmen und Probleme gemeinsam zu lösen. Positiv ist zudem, dass sich die Kinder fürsorglich um den verletzten Vogel kümmern und dabei einiges über Tier- und Naturschutz erfahren. Gegen Ende der Geschichte wirken manche Wendungen recht weit hergeholt und schnell aufgelöst. Für die junge Zielgruppe dürfte das den Spaß am Film jedoch kaum schmälern.