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Angst vor dem Coronavirus - Wie Eltern damit umgehen können

04. April 2020
Angst vor dem Coronavirus - Wie Eltern damit umgehen können

Veranstaltungen werden abgesagt, Supermärkte leer gekauft und Kindergärten geschlossen – der Coronavirus, der seit einigen Wochen im Umlauf ist, führt zu Veränderungen im Alltag, die auch von Kindern und Jugendlichen bemerkt werden. Bei der Beantwortung von Fragen rund um den Virus sollten Eltern und Erzieher die Ängste der Kinder ernst nehmen und sie kindgerecht aber wahrheitsgemäß aufklären, ohne sie unnötig zu alarmieren.

Fragen und Ängsten begegenen

Den Ängsten und Fragen ihrer Kinder sollten Eltern verständnisvoll und beruhigend begegnen. Kinder müssen zunächst verstehen, was ein Virus ist, und wie sich der Coronavirus im Speziellen überträgt und verbreitet. Eltern können ihren Kindern erklären, dass bisher noch nach einem Medikament oder Impfstoff geforscht wird und es daher wichtig ist, die Verbreitung möglichst zu verhindern. Gleichzeitig können sie ihnen versichern, dass sie keine Angst vor dem Virus zu haben brauchen, da dieser bisher nur für Menschen bedrohlich ist, die bereits vorher durch Alter oder Krankheit geschwächt sind. Wie detailliert die Erklärung dabei ausfallen sollte, ist vor allem vom Alter des Kindes abhängig. Einen FLIMMO-Artikel rund um den Coronavirus finden sie hier.

Gut informieren!

Das Wichtigste ist, sich gut zu informieren und das Thema „Coronavirus“ im familiären Kontext nicht totzuschweigen. Erhalten Kinder zu Hause keine Informationen, suchen sie sich diese oft auf anderem Wege, sei es auf dem Schulhof oder über Social-Media-Plattformen. Auf vielen Plattformen wie TikTok oder Instagram, die besonders bei jüngeren Usern beliebt sind, finden sich allerdings viele Videos mit falschen und angsteinflößenden Informationen, so genannte „Fake News“. Diese Gerüchte können Kinder stark verunsichern. Es bietet sich daher an, das Thema im Vorfeld gemeinsam mit der Familie zu besprechen und Kinder mithilfe von seriösen Internetquellen aufzuklären. Der kritische und verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen hilft sowohl Erwachsenen als auch Kindern, die Situation passend einzuschätzen und Panik vorzubeugen. Die aufgezählten Seiten geben realistische Einschätzungen und Handlungsanweisungen, und klären Mythen.

Hilfreiche Infos unter:

  • Kiraka Nachrichten – Auf dem Kinderradiokanal des WDR werden Nachrichten, auch zum Coronavirus, täglich kindgerecht aufbereitet.
  • ZDFtivi – Auf der Homepage von ZDFtivi gibt es mehrere logo!-Videos rund um das Thema „Coronavirus“
  • Bundesministerium für Gesundheit (BMG) – Das BMG informiert auf einer dafür eingerichteten Seite in Text und kurzen Videos.
  • Tipps und Anregungen, mit Ängsten von Kindern in Sachen Corona umzugehen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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