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Der Ton macht die Musik

19. Januar 2001

Kündigen im Fernsehen dramatische Musik oder gruselige Geräusche Unheilvolles an, kann's Kindern schon mal mulmig werden. Welche Bedeutung Musik und Geräusche für die Stimmung eines Films haben, wird ihnen aber schnell klar, wenn man den Ton am Fernseher einmal abdreht und die Kinder eigene Untermalungen herstellen lässt. Dazu braucht man nur einen Kassettenrecorder und eine Kassette mit heiterer Musik. Wird damit eine spannende Szene begleitet, ist die unheimliche Stimmung wie weggeblasen. Auch Geräusche, etwa für ein Hörspiel, lassen sich mit einfachen Mitteln selbst herstellen. Watte, ein Plastikbecher, getrocknete Erbsen und ein handelsübliches Küchensieb können da - neben einem guten Mikrophon und einem Rekorder - schon ausreichen. Ballt man die Watte vor dem Mikro zusammen, hört sich das nach knirschenden Schritten im Schnee an. Die in einem Sieb kreisenden Erbsen klingen wie prasselnder Regen; und wer wie eine Stimme aus dem Telefon tönen will, der muss nur in den Plastikbecher sprechen. Beim Geräuschemachen sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt, und je mehr Kinder mitmachen, desto größer ist der Spaß.

 

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