Flimmo.tv
Suchen in:
Aktuelles TV-Programm Sendungsarchiv

Bits und Bytes statt Haut und Knochen

18. Februar 2009
Bits und Bytes statt Haut und Knochen Wenn es um Geschichten in einer fernen Zukunft geht, kommt kein Film ohne Spezialeffekte aus. Vorbei sind jedoch die Zeiten, als ein Bügeleisen an Bord von Raumschiff Orion noch als modernste Raumfahrttechnik herhalten musste. Was in Wirklichkeit eine Ansammlung aus Holz, Pappe und Plastik war, wurde auf der Leinwand mit der entsprechenden Beleuchtung, der richtigen Kameraperspektive und einer geschickten Schnitttechnik zu einer fantastischen Welt; im Science-Fiction-Klassiker "Flash Gordon" ist das beispielsweise schön zu sehen.
Heute ist der Computer das wichtigste Werkzeug der Trickspezialisten: Mit seiner Hilfe werden alle nur denkbaren Fantasien auf die Leinwand gezaubert, vom Dinosaurier bis zum Weltraumgefährt. Neuerdings entstehen ganze Filme komplett am Computer: Kaum vorstellbar, dass die Menschen im Kinostreifen "Final Fantasy" nur aus Nullen und Einsen zusammengesetzt sind! Immerhin vier Jahre brauchten Animationsexperten, bis die Haarpracht der Heldin Aki mit 60.000 einzelnen Strähnen perfekt war. Ganz ohne reale Vorbilder geht es trotzdem nicht. Es sind nach wie vor echte Schauspieler, die den Figuren ihre Stimme leihen, und menschliche Bewegungen müssen in den Computer übertragen werden. Und: Bei aller Faszination für die technischen Neuerungen und digitalen Möglichkeiten, genau wie anno dazumal ist es immer noch die Geschichte, die die Qualität eines Kino- oder Fernsehfilms ausmacht. Auch und gerade für Kinder. Wenn ein Film eine perfekte Computeranimation mit temporeichen und fantastischen Abenteuern und hintergründigem Humor verbindet, wie der Kinofilm "Shrek", werden die älteren Kinder bestens bedient. In diesem Fall sogar mit einer anrührenden Botschaft von wahrer Freundschaft und inneren Werten, die ganz ohne pädagogischen Zeigefinger auskommt.

 

Copyright © Programmberatung für Eltern e.V. 1997 - 2020

Zum Seitenanfang