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Bluescreen - Illusion in blau

21. April 2011

Wie kommt eigentlich die Wetterkarte ins Studio? Wieso kann Superman fliegen und was macht ein Nachrichtenstudio zum "virtuellen" Studio? Die Antwort heißt "Bluescreen". So wird eine Technik genannt, die bei Film und Fernsehen häufig zum Einsatz kommt. Statt eines echten Hintergrunds agieren Schauspieler oder Moderatoren vor einer blauen Wand (engl. bluescreen = blauer Schirm). Im Nachhinein wird dann in die blaue Fläche der Hintergrund kopiert, zum Beispiel die Wetterkarte oder eine Filmkulisse. Eine frühe Form der Bluescreen-Technik wurde übrigens zum ersten Mal 1933 in dem Film King Kong verwendet. In Deutschland kam die Bluescreen-Technik erstmals in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Science-Fiction-Serie Raumpatrouille Orion zum Einsatz.

Neue Technik – altes Prinzip In aktuellen Blockbustern wie Herr der Ringe oder Star Wars findet diese Technik immer noch Verwendung. Allerdings in Kombination mit Animationsverfahren, die am Computer entstehen (sogenannter CGI-Technik). Diese technische Form der Bildgestaltung liefert verblüffende Ergebnisse. Auf Darsteller aus Fleisch und Blut können die meisten Produktionen aber trotzdem nicht verzichten. Und dank Bluescreen überstehen die Frauen und Männer vor der Kamera alle Leinwandabenteuer unbeschadet – auch noch so waghalsige Raumschiff-Manöver oder blutige Schlachten gegen Heerscharen von Orks und Goblins.

 

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