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Filme aus der Trickkiste - Animation im Wandel der Zeit

31. Oktober 2019
Filme aus der Trickkiste - Animation im Wandel der Zeit

Von den ersten kurzen Zeichentrickfilmen vor über hundert Jahren bis hin zu den 3D-Filmen unserer Tage üben Animationsfilme auf junge und ältere Fans große Faszination aus.

Wie alles begann

Als die Geburtsstunde des Zeichentrickfilms gilt das Jahr 1906. Die ersten Streifen dauerten nur wenige Minuten. Mit "El Apóstol" wurde 1917 der erste Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge uraufgeführt. Die verbesserte Technik und der große Erfolg beim Kinopublikum sorgten dafür, dass ab etwa 1920 Zeichentrick-Studios immer mehr Langfilme verwirklichten. Ganz neue Möglichkeiten ergaben sich, als 1928 mit Ton und ab 1930 in Farbe produziert werden konnte. In dieser Zeit begann auch die Erfolgsgeschichte von Walt Disney, der mit Figuren wie Donald Duck, Micky Maus und Co. berühmt wurde.

Computer verändern die Form

Mit Disneys "Toy Story" begann 1996 eine neue Ära. Es war der erste ausschließlich computeranimierte abendfüllende Spielfilm. Dabei stand es lange schlecht um das Projekt, die Animationskünstler von Pixar mussten zunächst Überzeugungsarbeit leisten und die Story mehrfach umschreiben.

Trickkunst aus Fernost

Völlig verdrängen konnte der Computer die handgezeichneten Filme dennoch nicht. Vor allem die sogenannten Animes aus Japan bewahren die Tradition der klassischen Zeichentrickanimation. Abendfüllende Filme wie "Chihiros Reise" ins Zauberland von 2002 gelten als Meilensteine der Animationskunst.

Täuschend echte Animation

Heutzutage können computeranimierte Filme dank neuer Technologie täuschend echt wirken. Gerade die Neuverfilmungen von bekannten Streifen aus dem Hause Disney spielen mit der Grenze zwischen Realität und Fiktion und lassen in "The Jungle Book" oder "Dumbo" menschliche Schauspieler mit animierten Tieren interagieren. Dass die Neuverfilmung von "Der König der Löwen" komplett computeranimiert ist, ist gerade für Kinder kaum vorstellbar, so real erscheinen Simba und Co.

Dreidimensionale Zukunft

Heute kommen fast alle Animationsfilme in 3D in die Kinos. Die räumlichen Effekte sorgen für zusätzlichen Schauwert. Mit Virtual Reality (VR) wird es sogar möglich, mitten im Filmgeschehen zu sein. Vielleicht können wir Micky Maus im virtuellen Raum bald die Hand geben. Bei allen technischen Neuerungen und zukunftsweisenden Technologien: Es sind die zum Leben erweckten Figuren und Geschichten, die den Zuschauer berühren und in ihren Bann ziehen. Heute wie vor über hundert Jahren.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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