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"Soap Operas" im Wandel der Zeit

19. Mai 2001

Schon im Jahre 1925 lief die erste Serie, die man heute Soap Opera oder, wie hierzulande, Seifenoper nennen würde. Allerdings nicht im Fernsehen, sondern im Radio: "The Smith Family" brachte die Alltagsgeschichten einer amerikanischen Durchschnittsfamilie dem Publikum zu Gehör. Genau 25 Jahre später war es aber dann so weit: In den USA flimmerte 1950 die erste Soap über den Bildschirm. Weil aber noch richtig auf einer Bühne und vor Publikum gespielt wurde, kam sie eher wie die Aufzeichnung einer Theateraufführung daher und deshalb nicht so recht an. Die Beliebtheit der Soaps beim Fernsehpublikum änderte sich aber schlagartig, als J.R. nebst Familie 1978 seine Machtspiele in "Dallas" startete. Nun erlebte das amerikanische Fernsehen seinen ersten Soap-Boom, der schon ziemlich bald nach Deutschland übergriff. Pionier und Dauerbrenner unter den deutschen Soaps ist die "Lindenstraße". Sie ging 1985 auf Sendung und ist seitdem nicht mehr aus dem Programm wegzudenken. Und spätestens seit Sendebeginn von "Gute Zeiten, schlechten Zeiten", Anfang der neunziger Jahre, eroberte die Seifenoper auch die Herzen der Kinder, besonders die der Mädchen. Übrigens: Dass die Seifenopfer ausgerechnet Seifenoper heißt, geht auf eine Begebenheit aus dem Jahre 1933 zurück: Damals wurde in den USA die Radio-Serie "Ma Perkins" von einer Waschmittelfirma präsentiert. Seither hat dieses Format seinen einprägsamen Spitznamen weg.

 

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