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Zum Tod von Astrid Lindgren

28. Januar 2002
Zum Tod von Astrid Lindgren

Am Montag ging die Nachricht vom Tod der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren um die Welt. Im Alter von 94 Jahren verstarb die Schöpferin von "Pippi Langstrumpf" nach langer Krankheit in Stockholm. Ihr Leben hat sie den Kindern gewidmet, die sie über Generationen hinweg mit Geschichten von "Ronja Räubertochter" oder "Kalle Blomquist" begeisterte. Die beliebteste ihrer Figuren aber war die vorlaute, nie um eine Antwort verlegene Göre Pippi Langstrumpf. Die Geschichten mit Pippi waren in den letzten 50 Jahre die meistgelesenen Kinderbücher der Welt und wurden allein in Deutschland über sechs Millionen Mal verkauft. Aber auch "Michel aus Lönneberga" oder "Die Brüder Löwenherz" entstammen ihrer Feder. All diese Geschichten haben eines gemeinsam: Astrid Lindgren macht damit Kindern Mut, genau wie die Heldinnen und Helden ihrer Bücher stark zu sein und mit Freude und Selbstbewusstsein durchs Leben zu gehen. Dabei hat sich die preisgekrönte Schriftstellerin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch in der Öffentlichkeit immer wieder für die Rechte der Kinder eingesetzt. Dafür und für ihr Eintreten für eine friedliche Welt wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1994 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Am kommenden Sonntag, dem 3. Februar 2002, ehrt der KI.KA Astrid Lindgren mit dem Klassiker "Karlsson vom Dach", und um 17.00 Uhr gibt es statt des Wunschfilms eine EXTRA-BOXX über die Autorin, ihr Heimatland Schweden und natürlich jede Menge Informationen über ihre Bücher. Im ZDF ist am Samstag, dem 2. Februar 2002, um 14.35 Uhr der Spielfilm "Pippi in Taka-Tuka-Land", am Sonntag um 10.15 Uhr "Lotta aus der Krachmacherstraße" und um 13.45 Uhr "Pippi außer Rand und Band" zu sehen. Im Anschluss folgen zwei "Michel"-Filme.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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