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Coronavirus in den Medien

05. Februar 2020

Seit einigen Wochen ist eine neuartige Virenerkrankung, der sogenannte Coronavirus, im Umlauf. Der Virus ist zuerst in der chinesischen Stadt Wuhan aufgetreten und hat sich von dort aus verbreitet. Spätestens seitdem es auch in Deutschland zu vereinzelten Infektionen gekommen ist, ist die Angst vor einer Ansteckung groß. Das hat auch mit der medialen Berichterstattung zu tun. Kinder bekommen die Sorgen der Erwachsenen vor einer Ausbreitung des Virus mit. Dies kann zu massiven Ängsten und Verunsicherung führen.

Was ist der Coronavirus?

Es gibt mehrere Arten von Coronaviren, der aktuell in China aufgetretene Virus ist eine neue Form davon. Bei einer Infektion kann es zu hohem Fieber oder Lungenentzündungen kommen. Einige Infizierte, die vorher schon geschwächt oder anderweitig erkrankt gewesen sind, sind daran gestorben. Damit sich der Virus nicht weiterverbreitet, werden die Infizierten isoliert – so ist die Stadt Wuhan mittlerweile nahezu von der Außenwelt abgeschirmt.

Umgang mit dem Coronavirus

Der Coronavirus ist in der deutschen Medienlandschaft derzeit sehr präsent. Zum Teil wird reißerisch über den Virus und die Folgen berichtet. Das hat zur Folge, dass viele Menschen große Angst davor haben, sich anzustecken. Das geht sogar so weit, dass asiatisch aussehende Menschen ausgegrenzt werden, weil ihnen unterstellt wird, den Virus in sich zu tragen. Tatsächlich ist die Gefahr einer Ansteckung hierzulande aber sehr gering, da viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Außerdem ist der Virus bisher nur für Menschen bedrohlich, die bereits vorher durch Alter oder Krankheit geschwächt sind.

Kinder brauchen Unterstützung, um die Situation richtig einschätzen zu können. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern mit ihnen über den Virus sprechen, Ängste ernst nehmen, aber auch Hintergründe erläutern. Kindgerechte Medienangebote, zum Beispiel ein Nachrichtenbeitrag der Kindersendung logo!, können dabei hilfreich sein.

 

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