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Darstellung von Sexualität in Medien

18. Oktober 2019
Darstellung von Sexualität in Medien

Egal ob in der Werbung, im Fernsehprogramm oder im Internet – das Thema Sexualität spielt eine keinesfalls zu unterschätzende Rolle im Medienalltag von Kindern und Jugendlichen. Kuppel-Shows wie „Der Bachelor“, „Love Island“ oder „Paradise Hotel“ setzen auf die explizite Darstellung von körperlicher Nähe und Sexualität. Aber auch bei YouTube, Instagram und Co. stoßen Kinder auf freizügige Inhalte, die sie verunsichern können. Insbesondere, da solche Plattformen oft ein einseitiges und unrealistisches Bild von Körperbewusstsein, Sexualität und Geschlechterrollen vermitteln. Weil Medien als Orientierungsquelle wichtig sind, sollten Eltern auch dieses heikle Thema ansprechen und gegebenenfalls fragwürde Darstellungen hinterfragen und kritisieren.

Tipps für Eltern

Während es aus rechtlicher Perspektive eindeutige Richtlinien für sexualisierte Mediendarstellungen gibt, können Kinder ganz unterschiedlich auf die gezeigten Inhalte reagieren. Eltern fühlen sich deshalb oft verunsichert, wenn es um den kindgerechten Umgang mit sexualisierten Medieninhalten geht. Das Alter, Geschlecht und die jeweilige (Fernseh-)Erfahrung beeinflussen, wie Kinder die gezeigten Inhalte wahrnehmen und verarbeiten. Neugier oder Verunsicherung führen dabei häufig zu unerwarteten Fragen, auf die Eltern nicht vorbereitet sind. Zu diesem Zweck hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien gemeinsam mit der Aktion Jugendschutz Bayern eine Broschüre zum Thema Sexualität in den Medien herausgegeben. Neben Hintergrundinformationen zur deutschen Medienaufsicht und den gesetzlichen Regelungen finden sich hier praktische Tipps für den Umgang mit Medien im Familienalltag. Die Broschüre ist auf der Webseite der BLM zu finden.

 

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