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Mit den Großeltern vernetzt bleiben

05. Februar 2021
Mit den Großeltern vernetzt bleiben

Aufgrund von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen müssen Kinder derzeit nicht nur auf Treffen mit Freunden, sondern auch mit Angehörigen der eigenen Familie verzichten. Familienmitglieder, die einer Risikogruppe angehören, müssen dabei besonders geschützt werden, sodass insbesondere Enkelkinder und Großeltern unter der Distanz leiden. Damit die Verbindung mit Oma und Opa trotzdem erhalten bleibt, gibt FLIMMO ein paar Tipps zur kontaktlosen Kommunikation und Empfehlungen für gemeinsame Fernseherfahrungen, die Jung und Alt gleichermaßen begeistern.

In Kontakt bleiben Der Griff zum Telefon kann einen Besuch bei den Großeltern natürlich nicht ersetzen. Trotzdem hilft es, in Kontakt zu bleiben, sich gegenseitig aufzumuntern oder auszutauschen. Auch ein Brief oder Päckchen kann die Laune heben, am besten mit handgeschriebenen Zeilen oder einem selbstgemalten Bild. Großeltern und Enkel, die gerne zusammen spielen, kommen zudem bei virtuellen Gesellschaftsspielen wie Montagsmaler oder bei gemeinsamen Online-Kartenspielen auf ihre Kosten. Außerdem lassen sich übers Internet – egal ob per Messenger, E-Mail oder Videochat – kurze Clips und Fotos verschicken, die den Alltag für den jeweils anderen erlebbar machen.

Gemeinsam Fernsehen mit Abstand

Für anregenden Gesprächsstoff beim nächsten Telefonat sorgen auch Filme, die den Geschmack von Jung und Alt gleichermaßen treffen. Ob zum Thema Älterwerden oder zu anderen generationsübergreifenden Inhalten: FLIMMO gibt einen Überblick über empfehlenswerte Filme, bei denen Kinder und Senioren im Fokus der Erzählung stehen.

Vorschulkinder:

Quatsch und die Nasenbärbande (Spielfilm, kostenpflichtig bei Amazon Prime) Damit ihre Großeltern nicht ins Altersheim abgeschoben werden, tun sich die Kinder der Nasenbärbande zusammen und planen einen Aufstand: Mit allen Tricks kämpfen sie darum, das Vorhaben zu stoppen, was ihnen dank Mut und Köpfchen am Ende auch gelingt.

Petterson und Findus Findus zieht um (Spielfilm, kostenpflichtig bei Amazon Prime) Kater Findus geht dem alten Bauern Pettersson mit seiner quirligen Art manchmal echt auf den Keks. Doch als Findus beschließt auszuziehen, erkennt Pettersson, wie sehr er den kleinen Wirbelwind vermisst, und die beiden raufen sich schließlich doch noch zusammen.

Grundschulkinder:

Heidi (Spielfilm, Netflix) Dass sie ihren griesgrämigen Großvater so sehr ins Herz schließen würde, das hätte Heidi nie gedacht. Umso schwerer fällt es dem Mädchen, von Großvaters Alm in die große Stadt zu ziehen. Zwar findet Heidi in der jungen Klara eine tolle Spielgefährtin, doch die Sehnsucht nach ihrem Opa ist groß, sodass Heidi und Klara schließlich in die Berge zurückkehren.

Oben (Animationsfilm, Disney+) Rentner Carl erfüllt sich einen Lebenstraum, indem er sein Haus mithilfe von hunderten Luftballons in ein Luftschiff verwandelt. Doch es gibt einen blinden Passagier: Der achtjährige Russell hat sich an Bord versteckt und sorgt mit seiner quirligen Art dafür, dass diese Reise für beide unvergesslich wird.

Ältere Kinder und Jugendliche

Immer Ärger mit Grandpa (Spielfilm, Amazon Prime) Damit Opa Ed nicht mehr alleine leben muss, soll Pete sein Zimmer räumen und dafür auf den Dachboden ziehen. Doch so einfach gibt Pete nicht auf! Es beginnt ein Kleinkrieg, der es in sich hat, denn auch Opa Ed hat nicht vor, sich so einfach geschlagen zu geben.

Romys Salon (Spielfilm, kostenpflichtig bei Amazon Prime) Der Friseursalon von Oma Stine versinkt im Chaos, denn die alte Frau leidet an Demenz. Zwar tut die zehnjährige Romy alles, um ihrer Oma unter die Arme zu greifen, doch die soll trotz allem in ein Altersheim. Das lassen sich die beiden jedoch nicht gefallen und so büchsen sie aus, um ein einzigartiges Abenteuer zu erleben.

Tipp: Kostenpflichtige Filme werden meist für 48 Stunden ausgeliehen, sodass diese von mehreren Haushalten nacheinander angeguckt werden können und nicht doppelt bezahlt werden müssen.

 

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