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Mit FLIMMO durchs Programm

28. Dezember 2012
Mit FLIMMO durchs Programm

Kinder sind sehr unterschiedlich. Abgesehen von Alter und Geschlecht haben sie zudem individuelle Eigenheiten und Bedürfnisse. Deshalb gibt FLIMMO keine Patentrezepte und Empfehlungen. Stattdessen werden Eltern angeregt, das Fernsehen in der Familie zum Thema zu machen: Wer darf was schauen und warum? Bei Vorlieben und Sichtweisen gehen die Meinungen oft weit auseinander. Umso wichtiger ist es, mit den Kindern gemeinsam zu entscheiden, was angeschaut werden darf. Schließlich sollen die Jungen und Mädchen lernen, sich über Qualität im Fernsehen und in anderen Medien ihre Gedanken zu machen. Denn so lernen sie kompetent und verantwortungsvoll damit umzugehen.

FLIMMO hilft

Zur Orientierung gibt es im FLIMMO drei Rubriken: In "Kinder finden’s prima" finden sich Angebote, die dem Geschmack unterschiedlicher Altersgruppen entsprechen. Natürlich müssen auch Sendungen dieser Rubrik sorgfältig ausgewählt werden, nicht alles passt für das eigene Kind. Bei den Sendungen "Mit Ecken und Kanten" sollten Eltern sehr genau hinsehen: Werden in der Sendung problematische Botschaften vermittelt? Kann mein Kind zum Beispiel ironische Übertreibungen schon verstehen oder sich von Gewaltdarstellungen distanzieren? Sendungen der Rubrik "Nicht für Kinder" können die Mehrheit der Jungen und Mädchen bis etwa 13 Jahren überfordern. Zum Beispiel, weil dargestellte Verbrechen und andere Gewalttaten Ängste und Verunsicherung auslösen. Vor allem, wenn das Geschehen für sie unerklärlich ist, oder besonders realitätsnah inszeniert ist.

Gemeinsam aussuchen

Kinder wissen meist sehr früh, was sie sehen wollen. Ob die Lieblingssendung dann auch das Richtige ist, sollten Eltern und Kinder gemeinsam entscheiden. Ein Blick in FLIMMO kann da hilfreich sein.

Die Sichtweise von Kindern verstehen

Das beste pädagogisch hochwertige Programm nützt nichts, wenn es Kindern nicht gefällt. Deshalb ist es wichtig, den Geschmack von Kindern zu berücksichtigen, wenn es um eine altersgerechte Auswahl geht.

Problemfälle & Schwierigkeiten erkennen

Was für Kinder schwer verkraftbar ist, ist für Erwachsene nicht immer von vorne herein abzusehen. Auch eine vermeintlich harmlose Szene kann Kindern nahe gehen. Achten Sie auf die Reaktionen der Mädchen und Jungen, um im Bedarfsfall Trost zu spenden, Dinge zu erklären oder für Ablenkung zu sorgen.

 

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