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Ohren auf! Wissenswertes rund ums (Zu)Hören

31. Juli 2020
Ohren auf! Wissenswertes rund ums (Zu)Hören

Ob Charts im Radio, Detektivgeschichten oder Gute-Nacht-Lieder: Auch im Zeitalter von Film und Internet stehen Hörangebote bei Kindern hoch im Kurs. Sie bieten Unterhaltung, Entspannung oder Nervenkitzel – und sind außerdem eine gute Gelegenheit, das Hören und Zuhören zu üben.

Gut hören? – macht Sinn

Gut zu hören, heißt nicht automatisch auch gut zuhören zu können. Hören und Zuhören sind zwei verschiedene Fähigkeiten. Hören können schon Babys im Bauch der Mutter, sofern sie ein gesundes Gehör haben. Das Zuhören hingegen muss gelernt und geübt werden. Es ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Sprechen, Lesen und Schreiben lernen zu können. Wer gut zuhören kann, ist klar im Vorteil: Er kann mitreden, sich einbringen – und wird von anderen gehört.

Gute-Nacht-Geschichte oder Krimi? Tipps für die Auswahl

Auch bei Hörangeboten ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie in Inhalt und Länge dem Alter der Kinder angemessen sind – und ihren Interessen entsprechen. Folgende Angebote helfen bei der Auswahl: www.ohrenspitzer.de/toene-fuer-kinder und www.stiftung-zuhoeren.de. Hörbücher, Hörspiele und Reportagen gibt’s unter www.ohrka.de kostenfrei zum Download.

Auf Wellenlänge – Radio und Podcasts für Kinder

Nachrichten, Hörspiele, Musik: Gerade Kinderradios bieten eine große Bandbreite an verschiedenen Hörangeboten – on air oder auf ihren Websites. Gute Kinderradiosender sind zum Beispiel KiRaKa, Radio TEDDY oder Mein Kinderradio. Eine Auswahl an empfehlenswerten Podcasts für Kindern gibt es hier.

Lauschangriff zum Selberbasteln: Hör-Memory

Bildermemory abgewandelt: Behälter wie Filmdosen oder Streichholzschachteln werden befüllt mit allem, was Geräusche macht, zum Beispiel Reis, Zucker, Geldmünzen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je zwei Behälter haben den gleichen Inhalt. Durch Schütteln und Hören müssen die Mitspieler die Geräuschpaare finden. Mehr Spielideen gibt es unter www.auditorix.de/spiele.

Kreativ: Mach dein eigenes Ding

Wer selbst mal zu Mikro und Aufnahmegerät greifen will: Mit wenigen Mitteln schon lassen sich ein Hörspiel oder eine Reportage kreieren. Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Software, Geräusche und weitere "Zutaten" bietet zum Beispiel das kostenlose Angebot www.audiyou.de.

Viel Lärm um nichts?

Geräusche, Töne, Krach in Hörspielen und Filmen sind nicht immer "echt": Dahinter steckt der sogenannte Geräuschemacher. Was sich hinter diesem Beruf verbirgt, wird unter www.wdrmaus.de knapp und anschaulich gezeigt (Stichwort "Geräuschemacher").

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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