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Vorbild sein im Medienalltag

14. Mai 2019
Vorbild sein im Medienalltag

Die ersten Erfahrungen mit Medien machen kleine Kinder in der Familie. Die „Großen“ sind Vorbilder und zeigen, was spannend und wichtig ist. Deshalb ist es so entscheidend, was Eltern und andere Bezugspersonen den Medienanfängern vorleben. Wer ständig am Smartphone oder Rechner hängt, gibt ein schlechtes Vorbild ab. Kinder brauchen aber ungeteilte Aufmerksamkeit – gerade in den ersten Monaten und Jahren. Die Geräte erscheinen ungeheuer spannend, wenn die Erwachsenen so viel Zeit damit verbringen. So wird die Faszination für Smartphone, Tablet und Co. den Mädchen und Jungen von klein auf nahegebracht.

Always on? Auch mal abschalten.

Entscheidend ist, dass Kinder und Erwachsene sich nicht den Alltag vom Smartphone oder von anderen digitalen Medien diktieren lassen. Wer ständig auf Nachrichten reagiert, jeden Newsticker liest oder immer die neuesten Serien verfolgt, verpasst das halbe Leben. Eltern sollten Kindern vermitteln, dass Abschalten dazugehört. Und dass man in der realen Welt tolle Sachen erleben kann.

Medien als Informationsquelle

Medien sind ein riesiger Fundus an Informationen. Entscheidend ist, wie man diese nutzt. Ob Kinder vom Medienangebot profitieren, ob sie zwischen seriösen Quellen und „Fake News“ unterscheiden können, hängt auch von den Vorbildern in der Familie ab. Deshalb ist der kritische, verantwortungsbewusste Umgang der Erwachsenen mit Informationen aus dem Internet und Social-Media-Kanälen so wichtig. Auch Eltern wissen nicht immer, was und wem man glauben kann. Kinder brauchen zu diesem schwierigen Thema erst recht altersgerechte Erklärungen und den Austausch mit Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen.

Kreativ nutzen

Das Smartphone ist ein vielseitiges Werkzeug: Man kann damit Filme, Töne oder Fotos aufnehmen, Videos schneiden, Bilder bearbeiten und vieles mehr. Die wenigsten nutzen die vielfältigen Möglichkeiten. Wenn Kinder frühzeitig lernen, mit Medien kreativ umzugehen, werden sie später zu aktiven und kompetenten Mediennutzern. Dazu gehört auch, Inhalt und Machart von Videos oder Artikeln kritisch zu hinterfragen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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