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Face Off - Im Körper des Feindes

22. Februar 2019
Face Off - Im Körper des Feindes

Der Agent Sean Archer steht vor einer schwierigen Mission: Sein Widersacher, der Terrorist Castor Troy, hat eine Zeitzünder-Bombe in Los Angeles deponiert, die jeden Moment explodieren kann. Da Troy seit einem Festnahmeversuch im Koma liegt, unterzieht sich Archer einer grausamen Operation und schlüpft in den Körper seines Erzfeindes. In dessen Gestalt hofft er, die Bombe rechtzeitig zu finden. Doch der Plan gerät bald außer Kontrolle, als der vermeintlich hirntote Troy erwacht und nun seinerseits die Identität des Agenten annimmt. In einem actionreichen Katz-und-Maus-Spiel bekriegen sich die Kontrahenten bis auf den Tod. Angeheizt wird der Kampf durch eine alte offene Rechnung: Jahre zuvor hatte Waffennarr Castor Troy den Sohn des Agenten getötet. Aus Rache setzt dieser nun alle Mittel in Bewegung, um seinen Gegner zur Strecke zu bringen.

Brutale Action mit perfidem Plot

Obwohl sich „Face Off“ klar an ein erwachsenes Publikum richtet, können Kinder bei den Eltern oder älteren Geschwistern zu Zuschauern werden. Minutenlange, actiongeladene Szenen, in denen sich die Protagonisten bekriegen, können selbst für ältere Kinder nur schwer verdaulich sein. Zudem kann sie die explizite Darstellung des operativen Eingriffs, bei dem die Gesichter der Protagonisten vertauscht werden, an die Grenze der Belastbarkeit bringen. Auch die Tatsache, dass zu Beginn des Films der Sohn des Agenten erschossen wird, kann Kinder ängstigen. Die Trauer Archers um seinen Sohn, die immer wieder dramatisch zur Schau gestellt wird, kann junge Zuschauer zusätzlich belasten. Außerdem schlüpft der Bösewicht Troy in die Rolle des Agenten Archer und dringt in dessen Familie und Privatleben ein. Diese Unterwanderung des Vertrauten kann Kinder verunsichern. Der Film, der für FLIMMO in die Kategorie „Nicht für Kinder“ fällt, läuft am 1. März um 20.15 Uhr auf RTL2.

 

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