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Horrorclown zur Primetime: "Es"

24. April 2020
Horrorclown zur Primetime: "Es"

Die Neuverfilmung von Stephen Kings Buchklassiker „Es“ ist am 1. Mai zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen. Der erste Filmteil aus dem Jahr 2017 läuft zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr bei ProSieben. Für die Neuverfilmung wurde die Buchgeschichte an manchen Stellen verändert. Der zweite Teil kam im vergangenen Herbst im Kino und ist derzeit bei Streaming-Plattformen im Angebot. Eltern sollten gewarnt sein, denn der Film kann bei Kindern für Alpträume und Angst sorgen.

Spiel mit der Angst

Der kleine Georgie kehrt nicht vom Spielen heim, er ist nirgends zu finden. Als immer mehr Kinder in der Kleinstadt Derry auf mysteriöse Weise verschwinden, beschließen Georgies Bruder Bill und seine Clique der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen sie auf den mörderischen Clown Pennywise, der die vermissten Kinder gefangen hält und sich von ihren Ängsten ernährt. Um sie zu befreien, muss sich jedes einzelne der Kinder seinen eigenen Ängsten stellen – was zu äußerst brutalen und blutigen Auseinandersetzungen mit der Kreatur führt. Zwar gelingt es der Truppe die entführten Kinder zu retten, doch Georgie bleibt spurlos verschwunden.

Blutig und brutal: Nicht für Kinder

Die Geschichte einer Gruppe von jungen Außenseitern, die sich dem Gruselclown entgegenstellt, kann ältere Kinder durchaus neugierig machen. Sendetermin und Uhrzeit sind zusätzlich verlockend. Allerdings ist das Geschehen für Kinder keinesfalls geeignet und kann sie nachhaltig verängstigen und verstören. Der Killerclown sorgt mit seinem plötzlichen Auftauchen für jede Menge Schockmomente und es herrscht durchgängig eine Atmosphäre der Bedrohung. Zusätzlich übersteigen die vielen brutalen und blutigen Szenen die Grenzen der Belastbarkeit von Kindern. Verstärkt wird das Ganze durch die Tatsache, dass es sich bei den Opfern um Kinder handelt und dass Kindheitsängste im Zentrum stehen. Kinder sollten „Es“ also besser nicht zu sehen bekommen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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