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Assassin’s Creed: Für Kinder schwer verdaulich

16. Mai 2019
Assassin’s Creed: Für Kinder schwer verdaulich

Am 19. Mai zeigt ProSieben um 20.15 Uhr den Actionfilm „Assassin’s Creed“, der auf der gleichnamigen Computerspielreihe basiert. Sowohl die Spiele wie der Film sind von Kämpfen und drastischer Gewalt geprägt und deshalb nicht für Kinder geeignet.

Die Handlung

Seit jeher kämpft die Bruderschaft der Assassinen gegen den Templerorden, wenn nötig bis zum Tod. Denn die Templer möchten den sagenumwobenen Apfel von Eden in ihren Besitz bringen, mit dem der freie Wille aller Menschen kontrolliert werden kann. Der Assassine Aguilar de Nerha hat im 15. Jahrhundert gelebt und war die letzte Person, die wusste, wo sich der Apfel befindet. Um an dieses Wissen heranzukommen, wird in der Gegenwart Callum Lynch, ein direkter Nachfahre von Aguilar, von Mitgliedern des Templerordens entführt. Er soll mit einer modernen Technologie in die Erinnerungen seines Vorfahren eintauchen und so das Versteck des Apfels preisgeben. Jedoch erlangt Callum durch diese Zeitreise auch Aguilars Kampfkünste als Assassine, dank derer er sich befreien und die Templer endgültig besiegen kann.

Action und Gewalt

Das Action-Spektakel ist geprägt von den waghalsigen Stunts der Assassinen, wilden Verfolgungsjagten und blutigen Kämpfen. Kinder können beim Anblick dieser brutalen Bilder Angst bekommen, zumal die Darstellungen sehr realistisch wirken. Zusätzlich ist die Handlung nur schwer durchschaubar, wenn man nicht mit den Computerspielen vertraut ist. Auch die Motive und Intentionen beider Seiten sind kaum nachvollziehbar, weshalb die Gewalttaten oft unbegründet scheinen. Das kann Kinder verunsichern und zusammen mit den meist tödlich endenden Kämpfen eine starke Belastung darstellen. Kinder sollten „Assassin’s Creed“ also weder spielen noch sehen.

 

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