Flimmo.tv
Suchen in:
Aktuelles TV-Programm Sendungsarchiv

Kino selbstgemacht - Wie die Bilder laufen lernen

12. September 2013
Kino selbstgemacht - Wie die Bilder laufen lernen

Mit wenigen Mitteln lässt sich ganz einfach ein eigener Film aus Papier herstellen. Das sogenannte Daumenkino veranschaulicht gut, nach welchem Prinzip ein Film funktioniert. Wenn man schnell mit dem Daumen durch die Seiten blättert, fügt unser Gehirn die Einzelbilder zu einer Bewegung zusammen. Das liegt an der Trägheit der Augen: Unsere Augen können Bilder, die ähnlich aussehen und schnell wechseln, nicht mehr einzeln wahrnehmen. Und Action ...

Die Story

Als Motiv eignet sich alles, was sich bewegt oder verändert: eine Sonne, die Stück für Stück am Horizont aufgeht oder ein Gesicht, das erst lächelt und dann traurig schaut. Kurze Sprüche oder Botschaften funktionieren auch – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der Dreh

Das Papier in rechteckiger Form zuschneiden, zum Beispiel 5 cm breit und 9 cm lang (man kann auch erst den Rahmen aufmalen, dann das Motiv zeichnen und später ausschneiden) – wie viele Blätter man benötigt, hängt von der Länge der Geschichte ab. Das Daumenkino funktioniert am besten, wenn sich das Motiv Blatt für Blatt nur leicht verändert.

Der Schnitt

Nun die einzelnen Blätter in der richtigen Reihenfolge ordnen, am besten vorher jede Seite nummerieren. Den Stapel an der linken Seite mit einem Haushaltsgummi oder einer Heftklammer zusammenhalten. Die rechte Seite glatt abschneiden, damit sich‘s besser blättern lässt.

Wer nicht zeichnen mag ...

  • Die einfachste Variante: Im Internet gibt’s kostenlose Vorlagen zum Herunterladen, zum Beispiel von Blickwechsel.
  • Viele digitale Fotoapparate haben eine sogenannte Serienfunktion, mit der sich schnell hintereinander Fotos schießen lassen. Die Fotos auf den PC laden, ausdrucken und zum Daumenkino weiterverarbeiten.
  • Weitere kreative Ideen gibt’s auf www.flimmo.tv und www.flimmo-fachportal.de.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

Copyright © Programmberatung für Eltern e.V. 1997 - 2021

Zum Seitenanfang