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Nicht für Kinder: Solo: A Star Wars Story

20. November 2020
Nicht für Kinder: Solo: A Star Wars Story

Am Sonntag, 22. November 2020, steht bei ProSieben pünktlich zur besten Sendezeit ein neuer Ableger der Star-Wars-Reihe auf dem Programm: „Solo: A Star Wars Story“. Die große Vermarktung und der Erfolg der früheren Star-Wars-Filme machen bereits jüngere Zuschauer neugierig. Ähnlich wie seine Vorgänger ist aber auch die neuste Folge für Kinder nicht geeignet.

Intergalaktische Abenteuer

„Solo: A Star Wars Story“ erzählt von den frühen Abenteuern des gewitzten Weltraumschmugglers Han Solo, der sich im All mit allerhand Problemen herumschlagen muss. Pleite, ohne eigenes Raumschiff und unglücklich verliebt tritt Han in seiner Not eine Reihe intergalaktischer Missionen an. Dabei sitzt ihm nicht nur sein bösartiger Auftraggeber Dryden im Nacken, auch in seinem Team gibt es zahlreiche Komplikationen, die ihm zusehends gefährlich werden. Am Ende gelingt es dem Helden, seinen Auftrag auszuführen, die Verräter in den eigenen Reihen zu entlarven und Dryden erfolgreich die Stirn zu bieten. Zuvor muss der junge Abenteurer sein Können jedoch in wilden Schießereien und actionreichen Verfolgungsjagden unter Beweis stellen. 

Intrigen, Action und Gewalt

Ganz im Stil der Star-Wars-Saga ist auch „Solo: A Star Wars Story“ ein bildgewaltiger und komplexer Film, in dem Actionszenen und Kampfhandlungen das Geschehen dominieren. Die spektakulären Schießereien und epischen Auseinandersetzungen im Weltraum können für Kinder äußert reizvoll sein, sie aber gleichermaßen erschrecken. Der unreflektierte Einsatz von Gewalt im Kampf gegen das Böse vermittelt Kindern einen fragwürdigen Weg, mit Problemen und Konflikten umzugehen. Dass auch die angeblichen Helden des Films in dubiose Machenschaften verstrickt sind und sich zum eigenen Vorteil gegeneinanderstellen, kann ihnen zusetzen. Das falsche Spiel gepaart mit drastischer Gewalt macht den Film vor allem für jüngere Kinder zur schweren Kost. Deshalb sollte der Film Kindern unter zwölf Jahren noch nicht zugemutet werden.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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