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Nicht für Kinder: Terminator - Die Erlösung

28. Mai 2014
Nicht für Kinder: Terminator - Die Erlösung

Auch im vierten Teil der Terminator-Reihe (31. Mai, 20.15 Uhr, SAT.1) dreht sich alles um den Kampf zwischen Mensch und Maschine. Mittlerweile ist man im Jahr 2018 angekommen: Durch einen Atomkrieg wurde ein Großteil der Menschheit ausgelöscht. Dahinter steckt das Computersystem Skynet, das sich die Überlebenden als Arbeitssklaven hält und aus toten Menschenkörpern Cyborgs herstellt. Diese Roboter werden als Terminatoren in die Vergangenheit geschickt, um Menschen zu töten, damit Skynet auch in der Zukunft an der Macht bleibt. John Connor, der Anführer einer Widerstandsgruppe gegen das Skynet-System, ist derzeit das Ziel der Terminatoren. Sein Gegenspieler Marcus soll ihn finden und ihn in das Hauptlager der Maschinen bringen. Marcus selbst weiß nichts von seinem Auftrag – sein ursprünglich menschliches Gehirn wird von einem Chip kontrolliert. Die Widerständler misstrauen Marcus, nachdem sie sein wahres Wesen entdeckt haben. Doch Connor sieht die Sache anders; er fasst langsam Vertrauen zu ihm; gemeinsam planen sie, die Hauptbasis der Maschinen zu infiltrieren. Doch Connor wird beim Versuch, in die Basis einzudringen, lebensgefährlich verletzt. Marcus rettet ihn, indem er ihm sein Herz spendet – und dabei stirbt.

„Terminator – Die Erlösung“ ist in allen Aspekten seinen Vorgängerfilmen treu geblieben. Zwar mag dieser Teil für die Sendezeitfreigabe um 20.15 Uhr entschärft und an entsprechenden Stellen geschnitten sein: An der Mischung aus Endzeitstimmung in Kombination mit Gewaltszenen ändert sich jedoch wenig. So gehört auch der vierte Teil der Reihe aus FLIMMO-Sicht eindeutig in die Rubrik „Nicht für Kinder“. Zerstörte Gebäude, brennende Maschinen, durch Chips gesteuerte Menschen ohne jede Moral und ohne jeden eigenen Willen: Die bedrückende Weltuntergangsstimmung und die durchgängig düstere Atmosphäre können Kindern schwer zusetzen. Vor allem ängstigen jedoch brutale und blutige Gewaltszenen während der Kämpfe und Folterungen. Zusätzlich verwirrend sind Orts- und Zeitsprünge, die durch die Parallelhandlungen entstehen und die Einordnung des Geschehens umso mehr erschweren. „Terminator – Die Erlösung“ sollte Kindern daher besser vorenthalten bleiben.

 

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