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Tintenherz - Magisches aus der Welt der Bücher

07. August 2012
Tintenherz - Magisches aus der Welt der Bücher

„Tintenherz“ ist ein Buch, das Mo Folcharts Leben für immer verändern wird. Seit er denken kann, liebt er Bücher und vor allem liebt er es, sie vorzulesen. Ohne es zu wissen, hat Mo eine seltene Gabe: Er ist eine Zauberzunge. Liest Mo Geschichten laut vor, werden sie lebendig und einzelne Figuren treten aus der Fantasiewelt über in die Realität. Die Sache hat allerdings einen Haken, denn immer, wenn eine Figur ihre Welt verlässt, geht ein anderer dafür hinein. So kommt es, dass Mos Frau Resa eines Abends spurlos verschwindet, als er ihrer gemeinsamen Tochter Meggie die Geschichte „Tintenherz“ vorliest. Für sie kommen der Gauner Capricorn, sein Handlanger Basta und der Gaukler Staubfinger in die reale Welt. Zwölf Jahre später findet Mo endlich ein Exemplar von „Tintenherz“, womit er hofft, Resa aus der Geschichte zurückholen zu können. Doch auch Staubfinger und Capricorn sind hinter dem Buch her. Während es Staubfingers sehnlichster Wunsch ist, endlich in die Welt von „Tintenherz“ zurückzukehren, will Capricorn Mos Gabe dafür missbrauchen, Schätze und Reichtümer aus anderen Geschichten herauszulesen. Für Mo und Meggie beginnt ein gefährliches Abenteuer, in dessen Verlauf Meggie merkt, dass sie selbst ebenfalls die Gabe besitzt, Figuren aus Büchern lebendig werden zu lassen. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung ihrer neuen Freunde schaffen es Meggie und Mo, Capricorn zu besiegen und Resa in die Realität zurückzuholen.

Bei „Tintenherz“ handelt es sich um eine Realverfilmung des ersten Teils der erfolgreichen Buchreihe von Cornelia Funke. Wer die Bücher gelesen hat, merkt sehr bald, dass der Film inhaltlich stark von der Romanvorlage abweicht. Davon abgesehen ist „Tintenherz“ ein spannender Abenteuerfilm, der die Welt der Fantasie geschickt mit der Realität verbindet. Die einzelnen Figuren, allen voran die schlaue und mutige Meggie, sprechen besonders Kinder am Ende des Grundschulalters an. Und auch wenn die Grundstimmung des Films eher ernster Natur ist, kommt der Spaß nicht zu kurz. Vor allem die Figuren aus der Welt der Bücher sorgen für einige Lacher, wenn sie versuchen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden. Außerdem treffen die Kinder im Film auf viele Bekannte aus der klassischen Kinderliteratur und können die Faszination, die das Lesen auf die Hauptfiguren Mo und Meggie ausübt, nachempfinden. Die 90-minütige Verfilmung von Cornelia Funkes Roman „Tintenherz“ ist am Samstag, 18. August, um 20.15 Uhr auf SAT.1 zu sehen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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