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Zeitreise - Der Krieg & ich

23. August 2019
Zeitreise - Der Krieg & ich

Wie war das eigentlich damals, als Kind im Zweiten Weltkrieg zu leben? Wie fühlt sich Krieg aus der Perspektive von Kindern an? Die Dramaserie "Der Krieg und ich" geht diesen Fragen auf den Grund und schildert den Zweiten Weltkrieg aus Kindersicht. Anhand von Einzelschicksalen werden Kindern unterschiedliche Aspekte des Krieges und des Holocausts aus ganz Europa vermittelt. Da ist der deutsche Anton, der unbedingt der Hitlerjugend angehören will, obwohl sein Vater dagegen ist. Oder die französische Sandrine, deren Familie verfolgte Juden aus Deutschland bei sich aufnimmt und versteckt. In einem Waisenhaus in Kasachstan verzweifelt die kleine Vera beinahe am Verlust ihrer Eltern. Und die mutige Eva überlebt am Ende das Konzentrationslager Auschwitz.

Ergreifende Geschichten – kindgerecht aufbereitet

In den etwa 25-minütigen Episoden werden die nachgestellten Geschichten eindrucksvoll mit Originalaufnahmen und wichtigen Hintergrundinformationen verwoben. Zitate von Zeitzeugen geben weitere Einblicke in die Vergangenheit. Die fiktiven Einzelschicksale ermöglichen es bereits Kindern ab etwa acht Jahren, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen, wodurch das Thema auch für sie greifbar wird. Um sie nicht zu überfordern, nehmen die Geschichten stets ein gutes Ende. Eltern sollten bei diesem schwierigen Thema trotzdem für Erklärungen bereitstehen.

Für wissbegierige Kinder liefert die Serie online eine Menge zusätzlicher Informationen: Neben den einzelnen Episoden findet man auch ergreifende Interviews mit Zeitzeugen. Zudem werden historische Ereignisse wie die Pogromnacht detailliert und gleichzeitig kindgerecht erläutert. Außerdem wird ein Bogen in das Hier und Jetzt gespannt – so wird Kindern, die heutzutage Krieg erleben müssen, eine Stimme gegeben.

Das Erste strahlt "Der Krieg und ich" im Herbst aus. Alle Episoden sind bereits seit Ende August online abrufbar unter:

 

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