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Berührender Kurzfilm über Mobbing

30. März 2020
Berührender Kurzfilm über Mobbing
Mobbing, Ausgrenzung, in neuer Umgebung zu sein: All diese Themen greift der berührende animierte Kurzfilm "Zibilla" auf, der am 13.04.2020 um 08.10 Uhr im KiKA ausgestrahlt wird und kleine und große Kinder zum Nachdenken anregt.
 
Worum geht's?
 
Als kleines Zebramädchen hat es Zibilla alles andere als leicht in ihrer neuen Schulklasse, in der sonst nur Pferdekinder sind. Von Anfang an wird sie wegen ihrer Streifen geärgert und keiner möchte neben ihr sitzen. Einem Pferdejungen verbieten die Eltern sogar, mit Zibilla zu sprechen. Zum Glück hat Zibilla noch ihr Kuscheltier, einen Löwen, den sie immer bei sich trägt und der ihr Kraft gibt. Aber dann werfen ihre Klassenkameraden das Kuscheltier einfach über den Zaun der Schule. Als sich Zibilla auf die Suche nach ihrem Stofflöwen begibt, erlebt sie ein aufregendes Abenteuer, in dem sogar ein echter Löwe vorkommt. Durch ihre Erfahrungen gewinnt sie nicht nur Selbstsicherheit und den Mut, ihren gemeinen Mitschülern die Stirn zu bieten, sondern findet sogar einen neuen Freund.
 
„Gut gebrüllt, Löwe!“
 
Mobbing, Ausgrenzung oder gar Rassismus sind für viele Kinder ein Thema, mit dem sie schon einmal konfrontiert worden sind. Der Kurzfilm zeigt auf berührende und emotionale Weise, wie Zibilla mit dem Thema umgeht. So wird sehr deutlich, wie sehr das sonst so fröhliche Zebramädchen unter dem gemeinen Verhalten ihrer Klassenkameraden leidet. Sie will sogar keine Streifen mehr haben, die sie doch als Zebra ausmachen, und stattdessen wie die anderen Pferde aussehen. Insgeheim träumt sie davon, so groß und stark wie ein Löwe zu sein und ihre Klassenkameraden wie ein Löwe anzubrüllen. Als sie sich das schließlich wirklich traut, gewinnt sie tatsächlich den Respekt ihrer Mitschüler. Diese Wendung kann zusehenden Kindern Mut machen und sie zum Nachdenken anregen. Zibillas innere Stärke machen sie für Kinder zum Vorbild: Sie lässt sich nicht unterkriegen, bleibt die ganze Zeit über tapfer und zeigt, dass es sich lohnt, nicht aufzugeben. Die liebevoll gestalteten Bilder sowie die passende Synchronisation machen den Film zusätzlich sehenswert und für Kinder ab etwa fünf Jahren ansprechend. Eltern sollten sich aber insbesondere bei jüngeren Kindern für Gespräche bereithalten, falls Fragen über die Thematik aufkommen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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