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Eine ergreifende Geschichte

23. Dezember 2019
Eine ergreifende Geschichte

August wird von allen Auggie genannt, ist großer Star-Wars-Fan und wenn er groß ist, möchte er Astronaut werden. Dass er immer einen Astronauten-Helm trägt, hat aber noch einen anderen Grund: Er will sein Gesicht verstecken. Denn wegen einer Erbkrankheit hat Auggie ein deformiertes Gesicht. Nur dank unzähliger Operationen kann er überhaupt atmen und sehen. Für seinen ersten Tag in einer richtigen Schule muss er seinen Helm jedoch abnehmen und das macht ihm große Angst. Nicht nur die kritischen Blicke seiner Mitschüler muss er tagtäglich ertragen, er wird sogar gemobbt. Aber einige der Kinder sind anders und Auggie findet auch Freunde unter ihnen, die ihn unterstützen und ihm immer wieder Kraft geben. Auch seine Familie ist natürlich immer für ihn da und liebt ihn über alles. Doch auch auf ihr Leben hat Auggies Krankheit große Auswirkungen.

Tragisch und rührend

Obwohl Auggies am Ende von allen seinen Mitschülern nicht nur akzeptiert, sondern sogar bewundert wird, gibt es in dem Film „Wunder“ viele traurige und zutiefst berührende Momente. Für jüngere oder sehr mitfühlende Kinder können solche emotionalen Szenen belastend sein. Die wohl schlimmste Erfahrung für Auggie war eine unbedachte Bemerkung seines bis dahin einzigen Freundes Jack. Dadurch wird deutlich, welche schweren Folgen und Traurigkeit schon eine kleine Beleidung haben kann, selbst wenn sie vielleicht gar nicht so gemeint ist. Die Jungen können den Konflikt aber lösen, indem sie sich aussprechen. Das zeigt den großen Wert ehrlicher Worte und einer Entschuldigung, die von Herzen kommen. In dem Film geht es allerdings nicht nur um Auggies Perspektive, sondern auch immer wieder aus der Sicht von zum Beispiel seiner Schwester Via oder seinem besten Freund. Dadurch werden noch weitere Facetten der Geschichte aufgezeigt und welche Auswirkungen Auggies Krankheit auch auf seine Mitmenschen hat. Denn auch wenn sie ihn über alles liebt und sehr verständnisvoll ist, muss Via beispielsweise damit zurechtkommen, dass ihre Eltern ihrem Bruder deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken, als ihr selbst. „Wunder“ ist ein bewegender Film über Freundschaft und Akzeptanz mit einem glücklichen Ende für Kinder ab Ende des Grundschulalters und läuft am 29. Dezember um 20.15 Uhr auf ProSieben.

 

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