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Joe all alone: Serie für ältere Kinder

13. März 2020
Joe all alone: Serie für ältere Kinder

Mit allerlei Herausforderungen hat der 13-Jährige Joe zu kämpfen. Wie er diese meistert und welche Rolle Freundschaft dabei spielt, zeigt die britische Jugendserie „Joe all alone“. Zu sehen sind die vier 30-minütigen Folgen vom 16. bis 19. März um jeweils 20.30 Uhr im KiKA.

Ferien mit Schwierigkeiten

Während seine Mutter und ihr ebenso zwielichtiger wie aggressver Freund Dean in Urlaub fliegen, muss Joe alleine zuhause bleiben. Er darf nicht einmal die Wohnung verlassen, schließlich soll nicht auffliegen, dass ihn die Erwachsenen zurücklassen. Anfangs genießt der Junge die Zeit, doch bald fühlt er sich einsam, zumal ihm Geld und Essen ausgehen. Als Joe zufällig ein riesiges Bündel Geld in der Wohnung findet, laufen die Dinge aus dem Ruder: Er bekommt Drohanrufe und wird von einem Unbekannten bedrängt. Noch dazu kommen seine Mutter und Dean einfach nicht zurück. Wie gut, dass Joe Asha kennenlernt, die ihm eine gute Freundin wird und ihn in dem Schlamassel unterstützt. Am Ende ist die Gefahr abgewendet: Dean, der hinter allem steckt, und seine Kumpanen werden gefasst und Joe und seine Mutter leben zwar fortan getrennt, nähern sich aber wieder an.

Gemeinsam sind wir stark

Joes Leben ist alles andere als einfach: Das Geld ist immer knapp, in der Schule wird er schikaniert und auf seine Mutter ist kein Verlass. Das zeigt der Vierteiler, der auf einem Buch basiert, recht ungeschönt. Zwar ist Joe auch verzweifelt, dennoch bewahrt er sich Hoffnung und Humor. Da die Geschichte aus Joes Sicht erzählt und er Szenen trocken kommentiert, kommt es immer wieder auch zu witzigen Szenen. Trotz der verfahrenen Situation ist er liebenswert und mutig - für Kinder ab elf Jahren ist Joe eine interessante Figur. Jüngeren und sensibleren Kindern kann die Geschichte nahegehen und verunsichern. Sie schauen die Serie am besten mit erwachsenen Bezugspersonen an. Im Zentrum der Geschichte steht jedoch das Thema Freundschaft und wie wichtig es ist, in der Not eine Vertrauensperson an der Seite zu haben. Joe findet in Asha eine verständnisvolle Freundin, die selbst Probleme mit ihrer Mutter hat. Wenn die beiden Zeit miteinander verbringen und Spaß haben, können sie ihre Sorgen vergessen und frei sein – außerdem entwickeln die Teenager Gefühle füreinander. Solche unbeschwerten Szenen sorgen auch beim Zuschauen für Auflockerung und Entspannung. Zudem gibt es nette und verlässliche Nachbarn wie Ashas Opa Otis, die Joes Lage erkennen und Unterstützung bieten. Die Serie zeigt auf optimistische und ungewöhnliche Weise auf, dass es aber auch Wege aus schwierigen Situationen gibt.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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