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Trickfilmvergnügen für die Jüngeren: Leon und die magischen Worte

20. Dezember 2018
Trickfilmvergnügen für die Jüngeren: Leon und die magischen Worte

Von seiner verstorbenen Tante Eleanor erbt der siebenjährige Leon einen Schlüssel zu einem geheimen Zimmer in ihrem Haus. Als der Junge das erste Mal das Zimmer betritt, weiß er nicht, was er davon halten soll: Es steht voll mit Märchenbüchern – zwar hat Eleanor ihm immer vorgelesen, aber Leon selbst hat große Probleme beim Lesen. Was sich die Tante da nur gedacht hat?! Erst recht traut er seinen Augen kaum, als plötzlich kleine Wesen auftauchen und mit ihm sprechen: Es sind die Figuren aus den Büchern. Durch sie erfährt Leon auch vom Plan seiner Tante: Wenn er ihnen nicht einen Zauberspruch laut vorliest, werden Dornröschen und all die anderen Märchenfiguren langsam verblassen, aus den Büchern verschwinden und leere Seiten hinterlassen. Das will der Junge nicht zulassen, aber wie soll er das schaffen, wo er so Angst vorm Lesen hat? Dass ihn seine Schwester bei seinen Leseversuchen immer hänselt, macht die Situation auch nicht besser. Doch mit der Hilfe seiner Märchenfreunde stellt sich Leon der Herausforderung, auch wenn er noch einige andere Hürden überwinden muss, bis er den Zauberspruch richtig vorlesen und die Märchengeschichten retten kann.

Mädchen wie Jungen im Übergang vom Kindergarten bis Anfang des Grundschulalters dürften an dem französisch-italienischen Trickfilm „Leon und die magischen Worte“ Gefallen finden. Die liebevollen und einfach gehaltenen Illustrationen sprechen jüngere Kinder ebenso an wie die verständliche und kindgerechte Inszenierung. Neben der gelungenen Umsetzung bietet der Film Kindern in dieser Altersspanne auch thematisch Anknüpfungspunkte an ihre Alltagserfahrungen und Erlebniswelten: Ängste zu überwinden, selbständig zu sein und Reibereien mit (größeren) Geschwistern sind Themen, mit denen sich die Kinder auseinandersetzen müssen. Zudem ist Leon eine positive Identifikationsfigur, schließlich überwindet er seine Ängste, indem er Verantwortung für andere übernimmt und dadurch Stück für Stück Vertrauen in seine Fähigkeiten entwickelt – so kann er sich am Ende auch gegen seine Schwester behaupten. Zu sehen ist „Leon und die magischen Worte“ am Mittwoch, 26. Dezember 2018, um 11.45 Uhr im KiKA.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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