Klassisches Fernsehen
TV

Klassisches Fernsehen

Lineares Fernsehen spielt im Familienalltag weiterhin eine Rolle. Gerade bei jüngeren Kindern ist das klassische Fernsehprogramm nach wie vor beliebt, auch wenn sie zunehmend Streaming-Angebote, Mediatheken oder YouTube nutzen. Hier geht es zur aktuellen TV-Übersicht von FLIMMO.

Vorteile: TV-Programm mit festen Sendezeiten

keyboard_arrow_down

Kein endloses Scrollen oder langes Überlegen, welche Serie oder welcher Film angeschaut werden soll: Ein Vorteil des linearen Fernsehens ist, dass im TV bereits ein Programm vorgegeben ist. Das kann Familien entlasten. Zudem bieten feste Sendezeiten Orientierung im Familienalltag und helfen dabei, die Fernsehdauer zu begrenzen. Kinderprogramme, etwa bei KiKA oder SuperRTL, bieten im TV altersgerechte Inhalte für Kinder.

Herausforderungen: späte Sendezeiten, Werbung und nicht kindgerechte Inhalte

keyboard_arrow_down

Gleichzeitig bringt lineares Fernsehen auch Herausforderungen mit sich. Manche Sendungen laufen zu späten Zeiten, die für Kinder ungeeignet sind. Ein weiteres Problem kann die Werbung sein, die vor allem auf privaten Sendern zu sehen ist. Rund um Kindersendungen wird z. B. gezielt Werbung platziert, die auf Kinder zugeschnitten ist und Wünsche nach bestimmten Produkten wecken soll.

Auch tagsüber laufen im TV Sendungen, die nicht für Kinder geeignet sind. Dazu gehören z. B. Nachrichten oder Reality-TV. Um 20 Uhr beginnt im Fernsehen häufig das Erwachsenenprogramm. Das bedeutet, es dürfen Filme und Serien mit einer FSK-Freigabe ab 12 Jahren ausgestrahlt werden. Ab 22 Uhr gilt eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren.

Eltern sollten die TV-Nutzung ihres Kindes daher gut begleiten. FLIMMO unterstützt mit Einschätzungen zum aktuellen TV-Programm.

Vorteile von klassischem Fernsehen

  • Feste Sendezeiten: Kinder wissen: „Meine Sendung läuft um X Uhr.“ Das schafft Orientierung im Alltag und hilft, Medienzeiten zu begrenzen, statt endlos weiterzuschauen - so lässt sich auch die ein oder andere Diskussion vermeiden.

  • Begrenzte Auswahl: Im Gegensatz zu Streaming gibt es keine riesige Auswahl. Das kann Kinder entlasten, weil sie sich nicht ständig entscheiden müssen („Entscheidungsstress“).

  • Weniger „Binge-Watching“: Da Folgen nicht automatisch hintereinander abgespielt werden, schauen Kinder meist weniger am Stück.

  • Zufälliges Entdecken: Kinder stoßen auch auf Inhalte, die sie sich selbst nicht ausgesucht hätten, das kann Interessen erweitern. Filterblasen und Algorithmen gibt es nicht.

BildnachweisFLIMMO
FLIMMO
Elternratgeber für
TV, Streaming & YouTube
ImpressumDatenschutzerklärungNetiquetteÜber FLIMMOKontaktPresseCopyright 1997 - 2026 Programmberatung für Eltern e. V.