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Romys Salon

24. Januar 2020
Romys Salon

Weil ihre Mutter nun in Vollzeit arbeitet, muss Romy nach der Schule immer zu ihrer Oma Stine in den Friseursalon. Davon sind weder die Oma noch Romy besonders begeistert. Doch bald werden die beiden ein eingespieltes Team, denn Oma Stine wird immer vergesslicher und Romy unterstützt sie, wo sie nur kann. Für kurze Zeit können sie den Alltag und den Friseursalon meistern, ohne dass Stines Vergesslichkeit jemandem auffällt. Dann aber laufen immer mehr Dinge gewaltig schief. Und spätestens als die Oma im Nachthemd im Salon steht und Romys Vater für ihren verstorbenen Mann hält, lässt sich ihre Demenzerkrankung nicht mehr verbergen. Von nun an soll Stine in einem Pflegeheim wohnen, was ihr ganz und gar nicht gefällt. Daran können auch Romys häufige Besuche nichts ändern. Deshalb fasst die Enkelin einen folgenschweren Entschluss, um ihre Oma aufzumuntern: Sie hilft ihr, aus dem Pflegeheim auszubüxen und eine Reise nach Dänemark zu unternehmen.

Demenz aus der Kindersicht

Lebensnah und liebevoll erzählt „Romys Salon“ von der Beziehung zwischen Enkelin und Großmutter. Aus der Sichtweise eines Kindes wird gezeigt, wie Stine und Romy immer mehr aufeinander eingehen und Herausforderungen anpacken. Dabei wird das Thema Demenz dem Publikum durch liebenswerte Charaktere und eine sensible Herangehensweise nahegebracht, ohne zu überfordern. Mit viel Fingerspitzengefühl gelingt es, eine realistische Darstellung der Krankheit zu vermitteln, wobei einige witzige Situationen für Entspannungsmomente sorgen. Das macht den Film nicht nur für Kinder ab Mitte des Grundschulalters sehenswert, sondern kann ebenso Erwachsene begeistern. Ein gemeinsamer Kinobesuch kann bei Kindern weitere Fragen zum Thema Demenz aufwerfen, weshalb sich Eltern für Erklärungen bereithalten sollten. Unterstützung kann hierbei die Webseite der AFi-KiDS bieten, auf der Alzheimer und Demenz kindgerecht erläutert werden. „Romys Salon“ (FSK: 0) läuft ab dem 30. Januar 2020 im Kino.

 

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