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Alles YouTube? - Videoportale im Blick

03. September 2018
Alles YouTube? - Videoportale im Blick

Ab Mitte des Grundschulalters werden Video- Portale für Kinder interessant. Die bekannteste und populärste Plattform ist YouTube, doch was gibt es sonst noch? Hier ein kurzer Überblick zu unterschiedlichen Videoplattformen samt pädagogischer Einschätzung.

Instagram & IGTV

Auf dieser Social Media-Plattform wird hauptsächlich über Fotos und kurze Clips kommuniziert. Neu ist die Zusatz-App IGTV: Als Teil von Instagram können hier Videos bis zu einer Länge von 60 Minuten gepostet werden. Auf Instagram präsentieren die Nutzer Fotos und Videos aus ihrem Leben. Auch viele bekannte Persönlichkeiten geben Einblick in ihren Alltag. Die Mädchen und Jungen folgen dort ihren Stars, tauschen sich mit Freunden aus und laden selbst Fotos und Videos hoch. Das Mindestalter für die Nutzung von Instagram und IGTV liegt bei 13 Jahren. Wegen der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) düfen Nutzer unter 16 aber nur mit dem Einverständnis der Eltern mitmachen.

Tik Tok

Tik Tok (vormals Musical.ly) ist eine App, mit der man kurze Playback-Videos zu bekannten Songs aufnehmen, bearbeiten und teilen kann. Neben dem Spaß beim Erstellen geht es den Mädchen und Jungen auch darum, mit der eigenen Performance zu überzeugen und möglichst viele Likes zu bekommen. Die App hat aber ihre Tücken. Die Konten sind standardmäßig öffentlich. Das heißt: Jeder kann die hochgeladenen Videos sehen und kommentieren. Falls Kindern erlaubt wird, eigene Videos zu posten, sollten die Clips ausschließlich im privaten Modus veröffentlicht werden. Wie bei allen Apps sollten Eltern Einstellungen gemeinsam mit ihren Kindern überprüfen und anpassen.

Vimeo

Die Videoplattform wird vor allem im professionellen Umfeld eingesetzt. Sie liefert Tipps und Anregungen zur Filmgestaltung. Da sich die Plattform eher an Erwachsene richtet, sollten sich Kinder hier nicht unbeaufsichtigt tummeln. Gegen ein Familienkonto zum gemeinsamen Entdecken und Experimentieren spricht allerdings nichts.

Wichtig:

Für Kinder sind Angebote wie Instagram oder Tik Tok durchaus problematisch. Risiken wie Mobbing, Datenpreisgabe und unerwünschte Kontaktaufnahme sollten Eltern bewusst sein. Ob ältere Kinder reif genug dafür sind, müssen die Eltern selbst entscheiden. Wichtig ist, sie für Gefahren zu sensibilisieren und klare Regeln festzulegen. Grundschulkinder sollten lieber nicht mitmachen.

DSGVO - Was ist das?

Die DSGVO ist eine Europäische Verordnung zum Datenschutz. Ziel ist es, personenbezogene Daten besser zu schützen. Die Speicherung personenbezogener Daten darf bis zu einem Alter von 16 Jahren nur noch mit der ausdrücklichen Genehmigung der Eltern erfolgen.

 

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