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Der kleine Prinz im Kino

11. Dezember 2015
Der kleine Prinz im Kino

Der Klassiker „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry ist seit Kurzem auf der Kinoleinwand zu sehen. Die ursprüngliche Geschichte ist in eine Rahmenhandlung eingebettet: Ein kleines Mädchen wird von seiner Mutter auf das Leben vorbereitet, in dem alles in geregelten Bahnen gehen soll. Doch eines Tages lernt die Kleine zufällig ihren liebenswürdigen Nachbarn kennen, einen exzentrisch wirkenden alten Kauz. Der Alte, ein Pilot, beginnt dem kleinen Mädchen eine Geschichte zu erzählen. Es ist eine Geschichte, die sich vor langer Zeit zugetragen hat und in deren Mittelpunkt ein kleiner Prinz und dessen unglaubliche Abenteuer in einer Welt stehen, in der alles möglich erscheint. So freunden sich das kleine Mädchen und der Pilot an und erleben ein außergewöhnliches Abenteuer. Zwischen den beiden entsteht eine anrührende Beziehung, wodurch das kleine Mädchen das erste Mal erfährt, was Freundschaft bedeutet und was Fantasie vermag.

In der Verfilmung des weltweit beliebten Kinderbuchklassikers wird die Geschichte des kleinen Prinzen mit den Augen des Mädchens ganz neu erlebt. Dessen Welt wird als Rahmenhandlung in klassischer Computer-Animation gezeigt. Die Geschichte des kleinen Prinzen hingegen wird auf anrührende Weise mit Stop-Motion-Technik animiert. Die Kombination aus Einfachheit und naivem, kindlichem Charme verleiht dem Film seine faszinierende Aura, die nah am Original bleibt.

Der Film dürfte besonders gut bei Kindern ab dem Grundschulalter ankommen. Für die kleineren ist der Film mit 107 Minuten Laufzeit zu lang. Kinder vom Grundschulalter bis zu etwa zehn Jahren können sich jedoch prima mit dem kleinen Mädchen identifizieren. Es geht um Themen, die ihnen in diesem Alter sehr wichtig sind: Freundschaft, neue Erfahrungen machen und Verantwortung füreinander übernehmen. Zudem ist der Film ein Plädoyer für den Zauber der Kindheit: sie zu genießen und nicht zu schnell erwachsen zu werden. Der Film bietet beste Anknüpfungspunkte für Gespräche in der Familie und kann Groß und Klein gleichermaßen berühren. Er ist seit dem 10. Dezember in 3D in den deutschen Kinos zu sehen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

 

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