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Der Regen bringt den Tod

05. Oktober 2018
Der Regen bringt den Tod

Skandinavien nach der Apokalypse: Ein Virus-Regen hat nahezu alle Bewohner getötet. Die wenigen Überlebenden sind ausgehungert und verzweifelt. Unter ihnen sind auch die Geschwister Simone und Rasmus. Sechs Jahre haben sie allein in einem Bunker unter der Erde verbracht. Ihre Mutter ist an dem Virus gestorben, ihr Vater, ein Wissenschaftler, ist verschwunden. Nachdem ihre Vorräte aufgebraucht sind, müssen die Teenager wieder nach draußen. Sie treffen auf eine kleine Gruppe Überlebender in ihrem Alter. Gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Suche nach Nahrung. Ihr Ziel ist das Apollon-Hauptquartier in Schweden. Hier hofft Simone, ihren Vater wieder zufinden. Er allein scheint zu wissen, was vor sich geht, und welche Rolle ihr kleiner Bruder Rasmus in der Geschichte spielt.

Die Welt vorm Untergang

Eine spannende Handlung, jugendliche Protagonisten und alterstypische Themen wie Erwachsenwerden und erste Liebe – Aspekte wie diese sprechen vor allem ältere Kinder an. Trotzdem ist die Serie „The Rain“ nicht unbedingt für Kinder geeignet. Der Verlust der Eltern wird vor allem jüngere Kinder belasten, aber auch älteren kann das Gesehene zu viel werden: Simone und ihre Kameraden bewegen sich durch eine postapokalyptische Welt; an jeder Ecke scheint Gefahr zu lauern. Kranke Menschen sterben qualvoll vor ihren Augen und immer wieder stoßen sie auf bis zur Unkenntlichkeit verweste Leichen. Zusammen mit der ständig drohenden Gefahr eines neuen tödlichen Regenschauers kann die Serie Kinder somit verunsichern und ängstigen. „The Rain“ ist eine dänische Eigenproduktion von Netflix, die erste Staffel ist derzeit auf der Plattform des Streaming-Dienstes abrufbar.

 

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