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Neue Realverfilmung: Aladdin

22. Mai 2019
Neue Realverfilmung: Aladdin

Im fernen Morgenland schlägt sich Aladdin als Dieb durch, um über die Runden zu kommen. Bei einem seiner Streifzüge lernt er Jasmin kennen, die ihn sofort in seinen Bann zieht. Dumm nur, dass sie sich als schier unerreichbare Prinzessin entpuppt. Um sie für sich zu gewinnen, würde Aladdin alles tun. Und so lässt er sich auf einen zwielichtigen Deal ein. In einer tiefen Höhle voller Reichtümer soll er eine Wunderlampe stehlen, die Wünsche erfüllen kann. Die soll er dem unheimlichen Wesir bringen, der den Jasmins Vater stürzen will und Aladdin im Gegenzug seine Hilfe bietet. Doch eine Verkettung von Missgeschicken führt dazu, dass Aladdin selbst die Wunderlampe behält – und mir ihr den Dschinni, der ihm drei Wünsche gewährt. Gemeinsam schmieden die neuen Freunde einen Plan, um das Herz der Prinzessin zu gewinnen und am Hof Eindruck zu machen. Doch erneut kreuzt der Wesir Aladdins Pläne und entwendet ihm die Wunderlampe. Nur mit Geschick und Mut können Aladdin und Jasmin ihm die Stirn bieten und ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen. Und am Ende bekommt nicht nur der Dschinni sein verdientes Leben in Freiheit, auch Aladdin und Jasmin können endlich heiraten.

Turbulenter Spaß für ältere Kinder

Bunte Kostüme, jede Menge Witz und eingängige Musik machen die Realverfilmung des Disney-Klassikers zu einem kurzweiligen Erlebnis. Neben mitreißenden Tänzen und actionreichen Verfolgungsjagden hat der Film auch eine tiefgründige Geschichte zu bieten. So entwickelt sich Jasmin von der braven Prinzessin zu einer mutigen jungen Frau, die für sich einsteht. Mit ihrem Mut, dem böswilligen Wesir die Stirn zu bieten, kann sie ihrem Vater beweisen, was in ihr steckt. Entgegen aller Traditionen wird sie als Frau fortan das Königreich regieren. Damit bietet Jasmin gerade jungen Mädchen eine positive Möglichkeit der Identifikation. Auch Aladdins Geschichte regt zum Nachdenken an. Obwohl Ruhm, Macht und Reichtum ihn zwischenzeitlich blenden, entscheidet er sich letztlich für den selbstlosen Weg und schenkt dem Dschinni die ewige Freiheit. Denn ihre Freundschaft ist ihm wichtiger, als Reichtümer es je sein könnten. Neben diesen positiven Botschaften enthält der Film allerdings auch unheimliche und bedrohliche Sequenzen. Jüngeren Kindern können diese zu aufregend werden und ihnen Angst einjagen. Deshalb ist die Realverfilmung erst für ältere Kinder ab etwa zehn Jahren geeignet. „Aladdin“ (FSK: 6) läuft ab dem 23. Mai im Kino.

 

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