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YouTube-Serie „True Demon“ - nicht für Kinder

02. August 2019
YouTube-Serie „True Demon“ - nicht für Kinder

„True Demon“ ist eine von funk, dem Jugendangebot von ARD und ZDF, produzierte Serie, die Zuschauer über den gleichnamigen YouTube-Kanal verfolgen können. Das Besondere: Jede der insgesamt 46 Folgen ist als Video-Blog der Protagonistin Anna inszeniert.

Die Story:

Der 21-jährigen Anna geht es wie vielen jungen Erwachsenen. Gerade fertig mit der Schule, weiß sie nicht so recht, was sie jetzt eigentlich machen will. Hauptsache raus aus dem kleinen Heimatdorf und weg von ihrem überfürsorglichen Vater. Also geht es für Anna und ihre Freunde erst einmal auf einen Camping-Trip. Der entwickelt sich aber schnell zu einem wahren Alptraum. Ein riesiges Monster greift die Freunde in der Nacht an und entführt Annas beste Freundin Jess. Während der Suche nach ihr häufen sich die mysteriösen Ereignisse und keiner weiß, was eigentlich vor sich geht. Als Anna ihre Freundin endlich findet, ist es schon zu spät. Doch damit ist der Spuk längst noch nicht vorbei.

Gruseliger Horror

Was als scheinbar normaler Vlog einer jungen Frau beginnt, entpuppt sich nach einigen Folgen als gruselige Mystery-Serie. Durch die Darstellung in Form eines Vlogs wirkt das Geschehen sehr real. Anna wird als eine echte Person dargestellt, die sogar mit ihren Followern über Youtube und Instagram interagiert. Gerade für jüngere Kinder ist es deshalb schwierig, die Inhalte einzuordnen und als fiktionale Geschichte zu erkennen. Umso mehr können sie sich erschrecken, wenn sie mit den unheimlichen Videos in Berührung kommen. Die Bedrohung durch schreckliche Monster kann ihnen Angst einjagen, besonders da mehrere Figuren ums Leben kommen. Der Anblick der blutigen Leichen und die düstere Atmosphäre verstärken diese Belastung zusätzlich.

Augen auf bei Youtube

Gerade auf Video-Plattformen wie Youtube können Kinder schnell auf Serien wie "True Demon" oder andere ungeeignete Inhalte stoßen. Deshalb ist es vor allem bei jüngeren Kindern wichtig, sie nicht mit dem großen Angebot alleine zu lassen, sondern Videos gemeinsam auszuwählen. Sollte es beim Gucken dennoch zu Überforderungen kommen, sollten Eltern für Erklärungen und Trost bereitstehen.

 

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