Besprechung Obwohl Will als Ziege viel zu klein für den basketball-ähnlichen Sport Roarball ist, schafft er es ins Team der legendären Spielerin Jett, den Thorns. Allerdings ist die dusselige Gruppe rund um Jett alles andere als erfolgreich und gibt dem schmächtigen Neuzugang keine Chance. Doch Will beweist, was ihn ihm steckt. Aber erst als die Thorns lernen, ein echtes Team zu sein, können sie es ihren Gegner*innen zeigen.
Mit vielen Gags, rasanten Sportduellen und positiven Botschaften trifft G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge den Geschmack von Kindern ab Mitte des Grundschulalters. Für sie ist spannend, wie der liebenswerte Außenseiter Will seinen Weg geht. Selbst als er es ins Team zu seinem Idol Jett schafft, muss er noch um Spielzeit und Anerkennung kämpfen. Dass er sich als Kleinster zwischen Eisbären, Nilpferden und Stieren durchsetzt, kann Kindern imponieren. Im Roarball geht es teilweise grob zu, das kann sensiblere Kinder mitunter erschrecken. Zahlreiche Slapstick-Einlagen, Wortwitze und Sprüche sorgen aber für Spaß und auch das erwachsene Publikum kann ab und an schmunzeln. Vor allem die Animation ist ungewöhnlich: Die Hintergründe sehen aus wie mit Wasserfarben gemalt und verleihen dem Film einen besonderen Stil. Weniger einzigartig ist dagegen die Handlung. Dass die Thorns erst Zusammenhalt lernen müssen und der unterschätzte Außenseiter am Ende triumphiert, ist wenig originell. Auch die recht offensichtliche Platzierung von Markenlogos ist ein Kritikpunkt. Zudem sind die Spielstände für jüngere Kinder nicht unbedingt nachvollziehbar, da vor allem gegen Ende nur Zahlen eingeblendet werden. G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge bietet kurzweilige Unterhaltung ohne Tiefgang.