Besprechung Bei einer wilden Verfolgungsjagd im Museum katapultiert ein magischer Kompass Tom und Jerry in ein altes asiatisches Reich. Dort hat es nicht nur der Phönix-Meister auf das mächtige Artefakt abgesehen, auch die Mega-Ratte will es für ihre finsteren Pläne nutzen. Um die Machenschaften zu durchkreuzen, müssen Tom und Jerry ihre Rivalität überwinden und zusammenarbeiten, bevor sie den Kompass schließlich nach Hause bringen können.
In Tom und Jerry – Der verlorene Kompass erleben die Titelhelden ein magisches Zeitreise-Abenteuer. Dabei hat die Geschichte nur wenig mit dem Zeichentrick-Klassiker gemein. Nicht nur der dreidimensionale Animationsstil ist neu, auch das Setting in einem asiatisch inspirierten Fantasy-Reich dürfte Fans überraschen. Grundschulkinder kann das aber ansprechen, denn so erleben sie mit Tom und Jerry ein spannendes Abenteuer jenseits des altbekannten Katz-und-Maus-Spiels. Neue Figuren wie der schräge Phönix-Meister und jede Menge Slapstick können ihnen Spaß machen. Jüngeren Kindern dürfte das wirre und teilweise hektische Geschehen aber zu unübersichtlich werden. Vor allem gegen Ende des Films, wenn es Tom und Jerry mit dem Oberschurken aufnehmen, wird es sehr aufregend. Dass die ewigen Gegenspieler zusammenarbeiten müssen, vermittelt eine positive Botschaft. Daneben bietet Tom und Jerry – Der verlorene Kompass aber vor allem kurzweilige Unterhaltung ohne größeren Mehrwert.