Besprechung Im Zoo von Wölfin Gracie sorgt ein gefährliches Virus für Chaos: Nach und nach verwandeln sich die Tiere in Gummi-Zombies. Gemeinsam mit dem Berglöwen Dan und einigen Verbündeten versucht Gracie, die Ausbreitung aufzuhalten. Doch immer mehr Tiere werden zu Monstern und die ungleiche Gruppe gerät ständig aneinander. Erst als alle zusammenarbeiten, können sie das Virus stoppen und die Zoobewohner*innen retten.
Der Animationsfilm Zombies im Zoo: Verrückt nach Mitternacht bietet filmerfahrenen Gruselfans ab etwa elf bis zwölf Jahren viel Spannung und rasante Action. Die überdrehte Geschichte und der bunte Animationsstil dürften zwar auch jüngere Kinder ansprechen, aber die vielen Schreckmomente, Monsterangriffe und teilweise auch ziemlich unheimlichen Kreaturen können sie verängstigen. Auch wenn bei den wilden Verfolgungsjagden und Kämpfen niemand ernsthaft verletzt wird, ist die Gefahr ständig präsent. Zudem vergeht einige Zeit, bis Gracie und ihre Freund*\innen einen erfolgsversprechenden Plan aushecken. Das gute Ende kommt also erst spät. Die bedrohliche Stimmung und die wiederkehrenden Gruselelemente können daher für Kinder im Grundschulalter belastend sein. Zwischendurch sorgen Slapstick-Einlagen und Albernheiten für Verschnaufpausen. Ältere Kinder, die den Nervenkitzel genießen, können mit dieser Mischung gut umgehen und die Action als überzogen einordnen. Ihnen vermittelt der Film die naheliegende Botschaft, dass sich große Herausforderungen gemeinsam bewältigen lassen. Eltern sollten dennoch bedenken, dass die Wirkung auf der großen Kinoleinwand deutlich intensiver ausfallen kann und auch ältere Kinder dadurch schneller überfordert werden können. Für Erwachsene sind zudem kleine Anspielungen auf bekannte Horrorfilme versteckt, die für Schmunzler sorgen können.