Besprechung Superheldin Kara muss sich auf die Suche nach dem brutalen Verbrecher Krem machen, denn nur er besitzt ein Gegengift, mit dem sie ihren kranken Hund Krypto heilen kann. Auf der gefährlichen Reise durch die Galaxie schließt sich ihr die junge Ruthye an, deren Familie von Krem kaltblütig ermordet wurde. Die beiden wachsen zusammen und schaffen es schließlich, dem Schrecken von Krem ein Ende zu setzen und Krypto zu retten.
Als Cousine von Superman gehört Supergirl zu den bekanntesten Figuren des DC-Universums. Anders als viele klassische Superheld*innen-Geschichten erzählt der Film jedoch eine düstere Geschichte über Verlust, Trauer und Rache. Spektakuläre Weltraumabenteuer und actionreiche Kämpfe treffen auf eine bedrückende Handlung, in der Gewalt und Bedrohung die Geschichte bestimmen. Im Mittelpunkt stehen zwei ungewöhnliche Heldinnen, die beide schmerzhafte Erfahrungen verarbeiten müssen. Vor allem für ältere Kinder gibt es hier Anknüpfungspunkte: Sie fiebern mit der mutigen Ruthye mit, aber auch Karas Entwicklung und die wachsende Freundschaft zwischen den beiden dürfte sie ansprechen. Gleichzeitig geraten sie immer wieder in gefährliche Situationen. Zahlreiche Kämpfe, Verfolgungsjagden und brutale Auseinandersetzungen sorgen für Spannung und zeigen eindringlich, wie skrupellos die Gegenspieler vorgehen. Tod, Verlust und der Wunsch nach Rache ziehen sich durch die gesamte Handlung. Dabei sind auch Kinder unmittelbar von Gewalt betroffen oder geraten selbst in Lebensgefahr. Die düstere Atmosphäre und viele bedrohliche Momente lassen nur wenig Raum für Entlastung – auch wenn es zwischendurch humorvolle Szenen gibt. Die positiven Botschaften über Freundschaft und Zusammenhalt treten dadurch eher in den Hintergrund.