Besprechung Lotte ist vier Jahre alt und gerade umgezogen. Außerdem hat sie einen neuen Baby-Bruder. Ganz schön viel auf einmal. Am liebsten würde sie alles rückgängig machen. Doch bald lernt sie Totte kennen und merkt: So doof ist das alles gar nicht. Denn mit Totte erlebt sie viele Abenteuer und die beiden werden beste Freund*innen. Egal ob Backen, Verkleiden oder Höhlen bauen: Gemeinsam macht alles mehr Spaß!
Lotte und Totte beruht auf der schwedischen Kinderbuchreihe von Gunilla Wolde. Wie in den Buchklassikern geht es im Film um Alltagssituationen, in denen sich jüngere Zuschauer*innen wiederfinden: Höhlen bauen im Garten, Sandkuchen und echte Kuchen backen, sich verkleiden und vieles mehr. Lotte und Totte erleben all das, als wären es die größten Abenteuer. Neben dem Thema Freundschaft haben auch ernste Themen wie Veränderungen, Ängste und Streit Raum in der Geschichte. Lotte und Totte werden zu Vorbildern, die es schaffen, einen Streit zu lösen und sich zu versöhnen. Neben den ansprechend bunt gezeichneten Animationen, die stark an Bilderbücher erinnern, begeistern auch die tierischen Figuren. Insgesamt ist die Machart des Films gut an die Bedürfnisse und Sehgewohnheiten von Kindern im Vorschulalter angepasst. Kurze Szenen, eine klare Handlung und ruhige Musik helfen, dem Geschehen zu folgen. Mit knapp einer Stunde Länge kann der Kinobesuch für jüngere Kinder noch herausfordernd sein. Hier sollten Eltern gut abwägen, ob die Kleinen schon so lange durchhalten, vor allem, da die große Leinwand ganz anders wirkt als der Bildschirm zuhause.