Besprechung Das wertvolle und besondere Tier Marsupilami wird aus Südamerika nach Frankreich geschmuggelt und landet auf einem Kreuzfahrtschiff. Dort sorgt das quirlige Wesen mit seinen besonderen Fähigkeiten für reichlich Chaos. Aber gefährliche Verfolger sind ihm auf der Spur. Gemeinsam mit dem Jungen Léo versucht das Marsupilami, ihnen zu entkommen.
Das Marsupilami ist ein Klassiker: Das gelb-schwarz gepunktete Fantasietier wurde 1952 für die Comicreihe „Spirou und Fantasio“ erfunden und bekam später seine eigene Comicserie. Auch in mehreren Zeichentrickserien und einem Kinofilm von 2012 war das quirlige Tier schon zu sehen. Nun erobert das Marsupilami erneut die Kinoleinwand – und ist dabei eindeutig der interessanteste Teil des Films. Es kann sich blitzschnell bewegen und mit seinem endlos langen Schwanz allerhand anstellen. Das sorgt für jede Menge Spaß und Gelegenheit zum Lachen. Gefallen dürfte Kindern auch die Freundschaft, die sich zwischen dem Fantasietier und dem kleinen Léo entwickelt. Schade nur, dass der Film daraus so wenig macht. Statt das Marsupilami und seine Abenteuer in den Mittelpunkt zu stellen, setzt der Film auf überdrehte Erwachsene, eine hektische Geschichte und platte Gags. Verfolgungsjagden, Slapstick und allerlei Albernheiten wechseln sich in hohem Tempo ab, viele Gags sind derb und eher für ein Erwachsenenpublikum verständlich. Auf der Strecke bleiben dabei leider eine wirklich spannende Geschichte und das, was das Marsupilami eigentlich so besonders macht.