Besprechung Auf der Mossy Bottom Farm steht Halloween vor der Tür. Als der tollpatschige Farmer Shauns Kürbisfeld zerstört, will das Schaf mit einem Wachstumsmittel schnell für neue Kürbisse sorgen. Doch damit fangen die Probleme erst an: Der Farmer verschwindet und ein haariges Ungeheuer treibt sein Unwesen. Gemeinsam mit seiner Herde versucht Shaun, das Chaos wieder in Ordnung zu bringen.
Wo Shaun auftaucht, ist das Chaos meist nicht weit. Seit vielen Jahren bringen das clevere Schaf und seine Herde mit schrägen Einfällen und viel Situationskomik Kinder wie Erwachsene zum Lachen. Diesmal bekommt das wollige Vergnügen einen Halloween-Anstrich: Nebel, dunkle Wälder, unheimliche Geräusche und ein vermeintliches Monster sorgen für Grusel. Allzu bedrohlich wird es aber selten, denn komische Einfälle und Situationskomik sorgen schnell für Entspannung und Aufatmen. Jüngeren oder empfindlicheren Kindern kann es im dunklen Kinosaal trotzdem zu viel werden. Wie gewohnt kommt der Film fast ohne Sprache aus. Mimik, Gestik und Geräusche reichen aus, damit auch jüngere Kinder dem Geschehen gut folgen können. Dabei spielt der Film mit bekannten Motiven aus Grusel- und Monsterfilmen. Erwachsene und ältere Kinder entdecken manche Anspielung, für Jüngere funktioniert der Spaß auch ohne dieses Vorwissen. Diesmal darf sogar der sonst so clevere Shaun danebenliegen: Von seinen Ideen überzeugt, überschätzt er sich gehörig und richtet damit erst einmal Chaos an. Schließlich muss er einsehen, dass er die Folgen nicht allein in den Griff bekommt. Zum Glück kann er sich auf seine Freund*innen verlassen. So geht es neben all dem Gruselspaß auch darum, Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.