Besprechung Bei Reisen in die Vergangenheit muss man aufpassen, nicht die Zukunft zu verändern. Das merkt auch Bibi, als sie mit Marita ins Jahr 1887 reist, um die gestohlene Spieluhr der Schlosserin Fritzi zu finden. Das Problem: auch die fiese Mathilde von Molch ist hinter der Spieluhr her. Nur mit Zusammenhalt, Cleverness und Mut gelingt es Bibi, Marita, Fritzi und ihren Freund*innen, herauszufinden, wer für den Diebstahl verantwortlich ist.
Der Kinofilm Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise führt die beliebte Junghexe auf ein Abenteuer in der Vergangenheit, das vor allem Kindern im Grundschulalter gefallen dürfte. Die Songs und lustigen Tanzszenen, Bibis übliche Hexmissgeschicke, die farbenfrohen Kostüme und die teilweise unfähigen Erwachsenen sorgen für gute Laune. Mit ihrer selbstbewussten Art ist Bibi nicht nur für Schlosserbin Fritzi ein inspirierendes Vorbild, sondern auch für die jungen Zuschauer*innen. Spannend wird der Film, wenn Bibi und ihre Freund*innen in beiden Zeiten wegen der Spieluhr von den Diebinnen verfolgt werden. In der Gegenwart wird ihr guter Freund Florian sogar deswegen entführt. Trotz skurriler Bösewichte, trotteliger Wachen und anderen humorvollen Elementen, können diese Szenen für jüngere Kinder zu aufregend sein. Insgesamt ist die Geschichte nicht besonders originell, überzeugt aber mit einer guten Mischung aus Spannung, Unterhaltung und starken Figuren. Und die Songs haben Ohrwurmpotenzial und regen zum Mitsingen an.