
Das Internet bietet einen unerschöpflichen Wissensschatz – aber längst nicht alles, was dort steht, stimmt auch. Für Kinder ist es oft gar nicht so leicht, gute und verständliche Informationen zu finden. Sie müssen erst lernen, wie man gezielt sucht, Ergebnisse überprüft und sich im Überangebot nicht verliert. Eltern können dabei wichtige Begleiter sein.
Um Kinder ans Recherchieren heranzuführen, braucht es einen geschützten Raum zum Üben und Ausprobieren. Das kann eine gemeinsame Suche mit den Eltern sein oder der Einstieg über Kindersuchmaschinen wie www.fragfinn.deopen_in_new oder www.helles-koepfchen.deopen_in_new. Diese Angebote zeigen nur Seiten an, die geprüft und kindgerecht sind – ideal, wenn Kinder selbst nach Themen suchen wollen.
Soll eine konkrete Frage beantwortet werden, kommen Kinder mit Kindersuchmaschinen schnell an Grenzen. Die Antwort wird meist nicht direkt angezeigt, sondern muss erst auf den einzelnen Internetseiten gefunden werden. Das Überfliegen von Texten fällt Kindern im Grundschulalter aber noch sehr schwer.
Ein Tipp:
Mit künstlicher Intelligenz hat sich die Informationssuche stark verändert. Die KI-Übersicht in Suchmaschinen oder Programme wie ChatGPT liefern direkte Zusammenfassungen oder beantworten Fragen im Chat – oft schnell und überzeugend formuliert.
Doch: Nicht alles stimmt. Auch KI kann Fehler machen oder falsche Informationen erzeugen. Deshalb sollten Kinder (und Eltern) Antworten immer überprüfen und die Quellen checken, die in den Ergebnissen angegeben sind. Mit diesen Tipps lassen sich seriöse Quellen erkennen.
Für Kinder im Grundschulalter sind Sprachmodelle wie ChatGPT als Recherchewerkzeug aber nur bedingt geeignet. Sie klingen oft glaubwürdig, auch wenn die Informationen falsch sind. Kinder können das schwer erkennen, weil ihnen das Wissen fehlt, wie man Informationen prüft. Es ist wichtig, dass sie zuerst lernen, selbst zu recherchieren, sich Sachwissen anzueignen und Inhalte zu erarbeiten.
Kinder informieren sich am liebsten mit Videos. Viele kennen Formate wie logo!, Wilde Tierwelt oder die Checker-Reihe – dort finden sie kindgerechte und verlässliche Inhalte. Bekannte Formate haben zudem den Vorteil, dass Kinder den Aufbau schon kennen – so bleibt Wissen besser hängen. Warum Kinder sich gerne mit Videos informieren - und wie das gut klappt.
Gemeinsam suchen
Bei der Suche nach kindgerechten Videos im Netz brauchen Kinder in jedem Fall Unterstützung.
Im Grundschulalter lieber YouTube Kids
Viele suchen direkt auf YouTube. Sind Grundschulkinder allein unterwegs, sollten sie lieber YouTube Kids nutzen.
Das Ziel im Blick behalten
Besonders bei der Suche nach Videos ist man schnell abgelenkt. Eltern sollten Kinder dabei unterstützen, fokussiert zu bleiben.
Ganz gleich, welche Suchmaschine verwendet wird – in den Einstellungen können Inhalte, die nicht jugendfrei sind, gefiltert werden. Das schützt nicht vollständig, senkt aber das Risiko, dass Kinder ungeeignete Inhalte sehen. Auch YouTube bietet Funktionen, wie den Eingeschränkten Modus oder die Elternaufsicht.
Eine gute Anlaufstelle, um sich über Einstellungsmöglichkeiten zu informieren, ist www.medien-kindersicher.deopen_in_new.